Gallery
 Horch!

Eine kleine Zeitreise nach Zwickau mit Edgar Friedrich, dem letzten Lehrling von August Horch

Edgar Friedrich, Seniorchef des Autohaus Friedrich in Hof, auf dem Chefsessel von August Horch

Ich habe nur 18 Kilometer zu einem Mann, der deutsche Automobilgeschichte geschrieben hat: Edgar Friedrich. Ohne ihn wäre Audi nicht das, was Audi heute ist. Er war der letzte Lehrling von August Horch und er war derjenige, der in den Nachkriegsjahren 600 Auto Union Mitarbeiter in den Westen nach Hof schleuste. Wie man au  seinen Erzählungen herauslesen kann, hätte Hof direkt nach dem Krieg eine Autostadt werden können. Doch in der Textilstadt an der Saale zeigte man kein Interesse. Zwei leitende Angestellte richteten im Jahr 1948 in  Ingolstadt zunächst ein Ersatzteillager ein und begannen mit der Produktion eines kleinen „Schnell-Laster“.
Was hat Tuningcars.de mit Deutscher Automobilgeschichte zu tun? Wenn meine Existenzsicherungsmaschine „genügend Autos für Tuningmagazine fotografiert“ gelaufen ist, widme ich mich meinem „ beruflichen Hobby Automobilhistorie“.  Einmal im Monat fährt ein Bus von Hof nach Zwickau mit dem inzwischen 82-jährigen Lehrling an Bord, der mehr erzählen kann, als man in einem Buch schreiben könnte. Es wäre wahrscheinlich dicker als die Bibel. Wir fahren in das Museum der Automarken Horch, Audi, Wanderer, DKW und den IFA Nachfolgern Trabant und Wartburg, garniert mit einer kleinen Wolfsburger Zugabe. Edgar Friedrich erzählt viel und er erzählt gerne. Er dokumentiert die Geschichte von August Horch vom Anfang bis zum Ende.

Treffpunkt August Horch Museum in Zwickau

Herr Mohrhagen leitet die Führung in Museum. Von A wie Audi bis Z wie leZter Trabant Baujahr 1991 führt er durch die 100-jährige Geschichte - im Bild ein Horch Phaeton

1909 verließ Horch seine Firma und gründete aus (namensrechlichen Gründen) die Firma Audi. Im Bild der Audi C14 Alpensieger von 1911 mit 35 PS bei 1.800 umin.

Tribut an den 2. Weltkrieg – der Bau von Lastkraftwagen

Zeitmaschine

Höchste Präzision lautete die Maxime von Horch

ausklabbare Halterung für das schwere Reisegepäck – doch was mich an diesem Horch 375 Pullmann so fasziniert, ist die fantastische Zweifarbenlackierung in Elfenbein und Braun ...

.. und der imposante Kühler

Gimme Eight

für die Freunde der Statistik

diese Koteletten kamen in den 60ern wieder in Mode
Statussymbol Kühlerfigur

Vier Ringe für den Deutschen Automobilbau: Audi, Wanderer, DKW und Horch

Am Prüfstand für Rennmotoren

Qualitätssicherung

in der Fachsprache heissen die Konstruktionsmodelle Mockups - auch gute Schreiner waren gefragte Leute

Hier regierte der Hammerschlag

Auto Union Typ C Monoposto mit 16 Zylinder Mittelmotor von Porsche – schon vor 60 Jahren wurden über 500 PS produziert

Dieses Cabrio hab ich mir gerade mit 18 Zoll Speichenfelgen vorgestellt

Die Geschichte der Farben wiederholt sich - Audi 920 mit topmoderner Zweifarbenlackierung

Zahlreiche Vitrinen zeigen historische Schriftstücke und Modellbau

Krieg

Und der Horch danach – 920S Prototyp von 1950 – ein unrestaurierter Scheunenfund

LKWs für den Aufbau Ost

Und für den Sozialismus wurden Unikate gefertigt – Sachsenring P240 Repräsentant

Das Gesicht des Sachsenring P240 von1958 erinnert an den Simca Aronde

Schnell noch ein Blick auf die Horch Pullmann Parade, bevor ...

es im Untergeschoß mit den Zweitaktern weitergeht: DKW F1 – der erste Frontantriebler der Welt

Im Spiegelbild – der IFA F8 von 1955

der erste Trabant P50 geriet zu kurz - im Hintergrund die lange Version

Der Film über die Fertigung des Trabant ist deutsche Automobil-Ostalgie pur (lief auch im TV). Es ist phantastisch anzusehen, wie die beiden Kerle den Kofferraumdeckel so traumhaft sicher durch die Bandsäge haben laufen lassen

So einen Kombi hab ich für die Autotuning fotografiert - allerdings in grün und mindestens 10 cm tiefer (kommt in der 1/06)

Ein Trabant P50 von 1958 mit 499 ccm und 17 PS – einer der 131.450 produzierten Limousinen läuft heute im Vogtland mit Lupo GTI Technik (klick auf Trabant)

Faszinierende Momente sind die zeitgenössischen Darstellungen der Exponate

Motorsport – vom Staat ausgebremst

P100 Limousine von 1961 – in Zwickau mit Frontantrieb, in Eisenach mit Unterflurmotor und Heckantrieb gefertigt. In Serie ging keiner – dafür in Neckarsulm als DKW F11/12 und ab 1964 DKW F102, die Urgroßväter des Audi 80 / Audi A4

Wo finde ich das Museum? - klick auf die junge Dame verlinkt

wo finde ich Edgar Friedrich?  - klick verlinkt

michael kolb 13-11-05

 
 
Gerd Plietsch Presse
 
 

Motorsport Termine 2017 (Klick)

 
Kuba
 
 

Kuba Galerien (Klick auf Bild)

 
TEV Car Mediation
 
 

KU-LT ... mehr darüber KL-CK F BLD

 
7 by 7
 
 

Alle sieben Treffen des Toyota Team Wunsiedel auf einen Blick

 
Schachbrettmégane
 
 

Schachbrett-Albert und sein Mégane sind online

www.Tuningcars.de - SP MEDIA AGENTUR HOF GmbH · Agentur für Internet · Werbung und Design · 09281/83314-0