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 Oldies im Cruizerland

Zwei total gegensätzliche Veranstaltungen in Waldershof vom 14. Oktober

Per Zufall hat es sich so ergeben, dass am Samstagnachmittag zwei Veranstaltungen in guter Nachbarschaft mitten in Waldershof / TIR stattfanden. Eigentlich wollte ich an der 1. Oldtimer-Ausfahrt des AC Waldershof teilnehmen, suchte hier in Tuningcars unter Termine einen Co-, doch „keine alte Sau“ hatte sich gemeldet. Vielleicht gut so, denn meistens lande ich bei derartigen Veranstaltungen irgendwo ganz weit hinten

Die Firma Cruizerland von Andreas Greger hat sich spezialisiert, nämlich auf Chrysler. Ist dir eigentlich schon aufgefallen, welche fantastische Tuningcar-Basis ein PT oder ein 300C bieten? Anstatt dem VW und Opel Klientel hinterher zu hecheln, kümmert man sich im Cruizerland um individuelle Bedürfnisse einer unterschätzten Minderheit, nämlich dem Chrysler-Fan. Wenn es die Kundschaft auf sich nimmt, schnell mal 100 oder 200 oder 300 Kilometer für einen Besuch an einem Samstag im Oktober herunterzureißen, muss was an Cruizerland dransein. Die Kundschaft bedankt sich und der Dank in Form einer Anwesenheit zählt zum Wichtigsten überhaupt. Es war ein gemütliches Treffen in der güldenen Oktobersonne, an dem nicht nur Chrysler teilnahmen, sondern auch VW und Opel.

Oldtimer-Ausfahrt. Eines der schönsten Dinge in meinem Job ist die Begrüßung unter Kumpels. Wo ich auch immer hinkomme, man kennt mich von irgendwoher. In Waldershof mal kurz ums Eck gelatscht und schon treffe ich Thomas und sein Vater vom Ford Team Oberpfalz. Beide waren im Taunus unterwegs, den ich für die Ford Drive fotografieren durfte. Die Engel Mannschaft trat mit zwei Toyotas an. Der mit Sicherheit populärste Breitensportler, der in Deutschland den Asphalt betreten hat, heißt Opel C Coupé. Freddy Schütz war diesmal nicht im Coupé, sondern im Ascona A unterwegs. Die Fiat Fans im Cruizerland jubelten jedem der Ihren zu, der an ihnen vorbei rauf zum Marktplatz donnerte. In Sachen Lautstärke wurden die Fiats geschlagen. Geschlagen von einem Auto, das in den End-Sechzigern als das Nonplusultra im Motorsport galt: NSU TT(S), die Fahrmaschinen schlechthin. Eigentlich müsste jeder Führerschein-Prüfling einen abschließenden Slalom in einem von ABS, DSC und XYZ befreiten Auto ablegen. In einem NSU, Kadett C, 02er BMW oder und so weiter. Um zu erfahren, was pures, unverfälschtes Autofahren bedeutet.

Zu Gast im Cruizerland: Cadillac

.. gehört natürlich die passende Rock`n Roll Frisur

der hintere der beiden 300C ist ein SRT8-Mörderteil mit 6.1 Liter Hemi und ca. 530 munteren Pferden

Leute, das ist ein Chevrolet, ein echter Chevrolet

mal schnell aus München heraufgedonnert

und das ist ein Toyota Celica Typ TA22 - natürlich werden sich Kenner des Ford Torino Baujahr 1970 fragen, warum haben eigentlich beide Autos das gleiche Gesicht?

Ein Senator mit 4 Liter Irmscher besuchte Cruizerland

dieser Olympia Rekord ist ungefähr genau so jung wie ich

mal schnell aus Nürnberg heraufgedonnert

Die Cruizerland Kundschaft aalte sich in der Sonne (richtig gesehen -> Linke Seite = FIAT)

mal schnell aus dem hessischen Maintal herübergedonnert

apropos FIAT: den 128er des freundlichen Herren vorne (nicht dieses Auto), hab ich vor vielen Jahren in Lichtenfels fotografiert, als Autos ohne GFK und Girlanden angesagt waren

apropos Girlanden: Man vergleiche das Design dieses Hochhauses mit dem des Mitsubishi Lancer (Pirelli Tuning Award). Klaro, der gleiche Lackierer -> the Return of the Ritter!

die schweinelauten NSU hörte man wahrscheinlich bis nach Marktredwitz

Der Ford Escort I, Spitzname Hundeknochen, wurde von 1968 bis 1974 produziert

warum hat VW eigentlich den T1 als Retro nicht produziert? Sollte Microvan heißen und wäre mit Sicherheit ein Top Hit geworden

Hintern statt Hubraum

Klick auf den Chrysler verlinkt zur Cruizerland-Galerie

Klick auf die NSU verlinkt zum Ziel der Ausfahrt

Klick auf den Escort II verlinkt zum park ferme des Slaloms in Helmbrechts eine Woche zuvor

mk 16-10-06

Nachbericht von Gerd Plietsch Presse zur Oldtimer Ausfahrt:

SECHSÄMTERLAND-Classic-Team stellt stärkste Mannschaft

(gpp) – Der spätherbstliche, oberpfälzische Steinwald war das Ziel der ersten Oldtimer-Ausfahrt des Automobilclubs (AC) Waldershof und nach frühmorgendlichem Nebel und doch recht frischen Temperaturen während Papier- und technischer Abnahme sowie einem zweiten Frühstück begleitete der Wettergott die Teilnehmer letztlich doch noch mit Sonnenschein und milden Temperaturen auf ihrer knapp 75 Kilometer langen Fahrt.

Unter den nicht nur von außerhalb des Fichtelgebirges sondern sogar aus Unterfranken in die oberpfälzische ´Grenzstadt` angereisten, insgesamt 55 Automobilen und acht Motorrädern, waren auch vier Besatzungen vom SECHSÄMTERLAND-Classic – Historic-Team. Sie und alle anderen Teilnehmer boten sowohl am Waldershofer Markt (dem Start- und Zielort) sowie bei der Mittagspause in Mitterteich eine tolle Kulisse für die recht zahlreichen Zuschauer gaben dabei einen interessanten Überblick über die letzten 40-50 Jahre des deutschen und ausländischen Automobil- und Motorradbaus.

Während die erste Etappe noch in gemütlicher Fahrt zunächst über Pechbrunn und Konnersreuth zur Mittagspause in Mitterteich führte, und lediglich so genannte „stumme Kontrollen“ die Streckenführung überwachten, wurde es am Nachmittag schon sportlicher. Zunächst wurden im Raum Oberteich aufgrund der Streckenführung verschiedentlich Erinnerungen an frühere Marktredwitzer Winterrallyes wach, bevor in Friedenfels die Geschicklichkeit der Fahrer und deren Übersicht über ihr eigenes Fahrzeug unter Beweis gestellt werden musste. „Gatterfahren rückwärts“ war gefordert und dabei ein Abstand von zehn Zentimetern einzuhalten.

Das abschließende Highlight war der berühmt-berüchtigte Friedenfelser Berg (eine Strecke, auf der bis in die Mitte der siebziger Jahre des vorigen Jahrtausends spektakuläre Bergrennen ausgefahren wurden), der auf einer Länge von 6,84 km und in einer Zeit von 11:39 Minuten vom Start bei Friedenfels bis zum Ziel auf einem kleinen Parkplatz vor Poppenreuth (was einem Schnitt von 35 km/h entsprach) absolviert werden musste. Zwar konnte ´Vorzeit` abgewartet werden, aber dennoch gelang es auch hier nicht allen Teilnehmern, die Lichtschranke auf die Zehntelsekunde genau zu passieren. Mittels dieser Zeit-Differenzen, den Abstands-Zentimetern und den Strafpunkten für die fehlenden „stummen Kontrollen“ erstellte der AC W eine Wertung, in der das Team der SECHSÄMTERLAND-Classic, punktgleich mit dem Motorsportclub (MSC) Münchberg ,die stärkste Mannschaftssieg stellte.

In der Einzelwertung erreichten Matthias Popp/Gerd Plietsch (Toyota Celica GT) Platz sechs, Matthias Kellner/Max Engel (Opel Kadett C) Platz 13, Iris und Gerhard Wolfrum (VW Käfer) Platz 16, Robert Plietsch/Ariane Dekiert (TOYOTA 1000) Platz 21 und Günter Bossner/Astrid Engel (Porsche 356) Platz 22.

Gerd Plietsch

 
 
Gerd Plietsch Presse
 
 

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