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 Sewastopol 2007

36. Winter-Nacht-Fahrt  Sewastopol des MSC Helmbrechts e.V. vom 6. Januar

Die „Sewastopol“ ist berühmt, ist berüchtigt, ist gefürchtet und sie ist dennoch beliebt wie nie zuvor. Die Anzahl der Bewerbungen überstieg das organisatorische Maximum, weshalb leider auch einige Absagen erteilt werden mussten. Exakt 125 Teams trafen sich am Nachmittag des 6. Januar am Schützenhaus in Wüstenselbitz. Ein Gesundes Neues an die Kumpels. Die erste Veranstaltung im Neuen Jahr. Kleine Mosaiksteine, die die Beliebtheit der NachtOri ebenso erklären, wie der Kampf gegen die Nacht und den Matsch. Während auf den Bildern der Sewastopol 2006 noch so weißes Zeux erkennbar ist -  ich glaube, man nennt es Schnee - durften die Teilnehmer 2007 mit einer Matsch- und Schlammschlacht rechnen. Es regnete den ganzen Tag  in Strömen. Als die Autos ab 16:48 im Minutentakt den  Parkplatz verließen, glich dieser im Scheinwerferlicht einer Seenlandschaft mit kleinen Inseln. Optimales Wetter für eine Nachtori, schließlich soll, will und darf die Sewastopol keine Kaffeefahrt sein. Wenn an der Stempeluhr 16-Jährige „noch-nicht-Führerscheininhaber“ ihren Job als Copilot verrichten, 60-Jährige nervös mit den Füßen trampeln, kannst Du sicher sein, die „Sewstopol“ verbindet sogar Generationen von Motorsportlern. Schauen wir mal vorbei ...

Wolfgang "Bill" Herpich trat mit einem astreinen Celica GT Four an. Dieser Toyota Typ ST205 war der letzte für die WRC homologierte Celica

.. mit dem großen Heckspoiler. Dieses Auto ist in der Schweiz Kult .....

..... vor allem Kult in GR = Graubünden. Auch wenn das Blitzlicht die Kennzeichen unkenntlich macht, die beiden Stammgäste rollten wieder aus „Grischuna“ an. Und es ist ein verdammt weiter Weg von Chur nach Helmbrechts.

Er hatte es nicht weit: Fiesta MK1 mit standesgemäßer 07er (der Fiesta MK Ia wurde von 1976 bis 1981 produziert - Modellpflege MK Ib bis 1989)

Jedes Jahr ein anderes Auto ist das Motto des Teams aus dem Hochtaunuskreis. Für 2008 schlage ich vor, mit einem tiefergelegten Ford Taunus anzutreten :-))

Kurzbesuch von Christine Knopf - ihr Vater Otto Knopf, Heimatforscher und Dichter, hat die Namensgebung der Nachtorientierungsfahrt niedergeschrieben. Klick auf Bild verlinkt

Im Faltdach-Starlet .. ..

... das Team Arnold/Ebenhöch (rechts)

dieser Scheinwerfer-Zweikampf geht eindeutig an den Fiat

es werde Licht, sprach der Feser-Quattro

auch der Smart ist Sewastopol-Stammgast

VW Golf Country im Doppelpack

ein optimales Gefährt für Schlammschlachten (der im Verkauf ziemlich erfolglose Country wurde 1990/91 produziert. Eine Besonderheit ist seine elektronische VW Digifant Einspritzung). Mehr Infos? Klick auf Bild verlinkt zu vw-golf-country.de

auch der Muecke-Kadett geniest Bodenfreiheit ...

.. und hat genausoviele Augen wie dieser Corsa

und nochne C Limo im Sheriff-Layout

diese C Limo gehört Stefan Böhm vom OSC Weidenberg e.V. - im Sommer tobt sich Stefan meist in "winterfesten" C Coupés aus (siehe Opel Flash 4/2006)

auch der Subaru aus Hannover zählt zu den alten Sewastopol-Hasen

der lokale Fiat Händler Schneider brachte natürlich wieder italienische Kampfware in Einsatz

GM = Gummersbach = Oberbergischer Kreis

wie man sieht, ist bei der Sewstopol für Markenvielfalt gesorgt

.. da darf natürlich der gute alte Käfer nicht fehlen

auch die S-Klasse kam wieder vom Bodensee heraufgebrochen

bärenstarker Ford Sierra mit 2,9 Liter V6 Maschine

Freddy Schütz und Wolfgang Schmidt mit Golf I am Start

Synchro 4x4, damit kann eigentlich nix schiefgehen

Mazda 323  4x4 - gut gewappnet für die Finsternis im Frankenwald

der BMW 1er ist das wahrscheinlich jüngste Auto der Sewastopol 07

dieser 5er BMW brauchte keine Startnummer, denn

nach einem Briefing wusste jeder Teilnehmer darüber Bescheid, dass die Strecke überwacht werden würde.

Rennleiter Georg Riedel bat um Disziplin, damit die Nachtori auch in Zukunft stattfinden kann

bis vor dem Start hatte sich auf dem Parkplatz ein kleiner See gebildet - Vorbote einer ziemlich feuchten Nachtori

Der Sicherheitsdient von Klaus Spörl kümmerte sich um die des Weges Abtrünnigen

die Sewastopol ist keine reine Männersache

mein Celica Club Kollege Stefan im Kampfanzug

Max Engel aus Wunsiedel, der wahrscheinlich jüngste Teilnehmer

Klick verlinkt zu den Ergebnislisten der Sewastopol 2007

michael kolb 07-01-07

Hillebrand/Breiter gewinnen 36. Orientierungsfahrt „Sewastopol“

(gpp) – Zum dritten Mal (nach 2005 als Team und jeweils einmal einzeln - der Fahrer 1994 und der Beifahrer 1996) gewannen Dieter Hillebrand und Martin Breiter vom Motorsportclub (MSC) Fränk. Schweiz die 36. Ausgabe der traditionellen Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts – und das ganze fehlerfrei, mit beeindruckenden „Null“-Fehlerpunkten!
Nasskaltes Regenwetter - anstatt dem erhofften Eis und Schnee - begleitete die insgesamt 125 (!) Teilnehmer des berühmt-berüchtigten nord-ost-oberfränkischen Saison-Auftaktes am Dreikönigstag bei ihrer Tour durch den westlichen Frankenwald und seine südlichen Ausläufer. Während anderswo das so genannte „Stärketrinken“ auf dem Programm stand, übten sich die Orientierungsspezialisten, und alle, die dies noch werden wollen, über mehrere Stunden lang im „franzen“ bei Nacht und – tatsächlichem – Nebel sowie immer wieder starkem Regen, der vor allem die Streckenposten des MSC Helmbrechts auf eine harte Probe stellte.
Und als ob die äußeren Bedingungen nicht schon schwer genug gewesen wären, zog durch die Enträtselung der von Fahrtleiter Georg Riedel (Helmbrechts) gestellten Orientierungsaufgaben sowie deren  Übertragung in die Natur und der Auffindung der gemeinten Wege stellenweise weiterer (Gedanken-) ´Nebel` in so manche Cockpits ein.
Eine starke Präsenz zeigte die Polizei, die nicht nur bei der Fahrerbesprechung im Startort Wüstenselbitz vor Ort war und versuchte, auf unbelehrbare Verkehrsteilnehmer einzuwirken, sondern die gesamte Veranstaltung begleitete und hin und wieder sogar mit ´blitzenden` Überwachungs-Apparaturen versuchte, die Motorsportler auf die Straßenverkehrsordnung und deren absolute Einhaltung einzuschwören.
Vor Ort war aber auch wieder der (gottseidank) nicht benötigte, medizinische Service der ORMS von Klaus Spörl. Von den 125 gestarteten Teams erreichten zwar nur 109 das Ziel im Bürgersaal des Rathauses der Stadt Helmbrechts in Wertung, aber die ausgefallenen hatten entweder Zeitüberschreitungen als Ausfallgründe, oder technische Defekte, wie zum Beispiel die Coburger Udo Fischer und Veste-Rallyeleiter Markus Gutthäter, an deren Porsche 924 bereits kurz nach dem Start die Lichtmaschine streikte und sowohl Fahrer als auch Beifahrer feststellen mussten: „Ohne Licht, da sieht man nicht!“.
Am Ende zeigte sich auch die Polizei zufrieden über die an den Tag, bzw. die Nacht gelegte Fahrweise aller Teilnehmer, „so dass weiteren „Sewastopols“ wohl von unserer Seite aus nichts im Wege stehen dürfte!“

Gerd Plietsch

Tolles Erlebnis trotz Sauwetter:

Dreizehn Coburger Rallyeteams bei Orientierungsfahrt „Sewastopol“

(gpp) – Der westliche Frankenwald und seine südlichen Ausläufer waren der diesjährige Tatort der traditionellen Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des Motorsportclubs (MSC) Helmbrechts, an der sich insgesamt dreizehn (!) Rallye-Teams aus dem Raum Coburg – allerdings mit unterschiedlichen Erfolgen – beteiligten.
Nasskaltes Regenwetter - anstatt dem erhofften Eis und Schnee - begleitete die Teilnehmer des berühmt-berüchtigten nord-ost-oberfränkischen Saison-Auftaktes am Dreikönigstag bei ihrer Tour, während anderswo das so genannte „Stärketrinken“ auf dem Programm stand. Orientierungsspezialisten, und solche, die dies noch werden wollen, übten sich über mehrere Stunden lang im „Franzen“ bei Nacht und – tatsächlichem – Nebel sowie immer wieder starkem Regen, der vor allem auf den Feld- und Waldwegen für besondere An- und Herausforderungen sorgte. Ganz besonders betraf dies das Team Thomas Grempel und Sven Hartwich, deren Wende-Versuch nach einem falschen „einfädeln“ in einer total aufgeweichten Wiese endete. Selbst der Schleppwagen des Veranstalters hatte große Mühe und konnte sich und das Coburger Polo-Team letztlich nur noch mittels einer Seilwinde endgültig befreien.
Einen weiteren Ausfall vermeldeten die Routiniers Udo Fischer und Veste-Rallyeleiter Markus Gutthäter, an deren Porsche 924 frühzeitig die Lichtmaschine streikte, wonach sowohl Fahrer als auch Beifahrer nachdrücklich feststellen mussten: „Ohne Licht, da sieht man nicht!“. Bremsprobleme am LandRover von Jens Rosenberger und Sabine Merz bremsten deren Vorwärtsdrang so nachhaltig und andauernd, dass beide am Ende das Ziel erst wenige Minuten nach der erlaubten Karenzzeit erreichten und somit ebenfalls aus der Wertung fielen.
Die anderen Teams dagegen erreichten zum Teil überaus beachtliche Ergebnisse: in der mit 42 Startern überaus stark besetzten Klasse der Allradfahrzeuge kamen Karsten Bendig und André Apel auf Platz 19., Michael Dinkel und Sandro Apel fuhren auf Platz 23 und Matthias Bätz und Alexander Janowicz (Opelfreunde Wiesenfeld) landeten immerhin noch auf Platz 30.
Ein großer Erfolg war der vierte Rang von Ingo Ernst und Ronald Scheler vom MSC Coburg im VW Caddy bei den großen (über 1400 ccm Hubraum) Fronttrieblern und der fünfte Platz von Wolfgang Kroner und Erik Schneider auf VW Käfer bei den heckgetriebenen Fahrzeugen. In der gleichen Klasse erreichten Sascha Klaus und Sandra Schönamsgruber (ebenfalls Opelfreunde Wiesenfeld) außerdem Platz zehn.
Bei den kleinen Fronttrieblern (bis 1400 ccm Hubraum) kamen Martin Pietschmann und AMC-Sportleiter Wolfgang Hübner auf Platz 18, Jochen Autsch und Mareen Morgenroth landeten nach einer ´kleinen Fehlinterpretation` einer Orientierungsaufgabe auf Platz 21. Die Routiniers Joachim Bischof und Norbert Wolf kamen auf Toyota Celica auf Platz zwölf und Dietmar Arnold und sein eigens für die „Sewastopol“ requirierter ´Rallye-Hase` Theo Taubmann wurden 17te.
Die drei gemeldeten Mannschaften aus AMC und MSC Coburg sowie den Opelfreunden Wiesenfeld belegten geschlossen die Plätze fünf bis sieben, „insgesamt war das gesamte Unternehmen trotz einiger Ausfälle ein tolles Erlebnis – was nach einer Wiederholung schreit!“, so die Beteiligten bei der Siegerehrung am frühen Sonntagmorgen einhellig. Doch im Moment nutzen alle die gewonnenen Erkenntnisse für die letzten Vorbereitungen zur eigenen Orientierungsfahrt des AMC Coburg, die am 3. März über die Bühne gehen soll.

Gerd Plietsch

 

 
 
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