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 Chicago Auto Show 2007

Big wheels keep on turning

In Europa wird der Chicago Auto Show weniger Aufmerksamkeit zuteil als der North American International Auto Show in Detroit oder im Tuningbereich der Sema in Las Vegas. Dennoch, laut der Homepage chicagoautoshow.com findet die größte Autoshow Amerikas im McCormick Place in Chicago statt. Und Amerika hat die Welt voll im Griff, zumindest was Begriffsbestimmungen angeht. Inzwischen weiß man in Deutschland, dass SUV kein Druckfehler ist und das Wort „Geländewagen“ längst zur Unmodernen abgestempelt wurde. Betriebshandbücher wie das der neuen C Klasse sind gespickt mit Fachbegriffen aus dem Englischen, in gut klingende Abkürzungen verpackt, die nur Spezialisten verstehen

Kein Hersteller kann es sich leisten, ohne tonnenschwere „Monster“ anzutreten. In Amerika schon zweimal nicht. Der buyer´s guide im Chevrolet Prospekt zeigt die eindeutige Einteilung. Cars sind sedans coupés und sports cars. Alle anderen zählen zu den Trucks, also Pickups und Crossovers, Vans und so weiter. Die Rolle der Publikumsmagneten spielen trotzdem die Sportcars und Conceptcars, vor allem wenn alt bewährte Namen neu aufgelegt werden. Die Umfrage „most like to have in my driveway“ hat es bewiesen: Camaro gewinnt vor Corvette
Die Deutschen Hersteller zeigten ohne bedeutende Abweichungen ihr bekanntes Programm. Vollzählig war Skandinavien mit seinen beiden Marken vertreten, die sich bekanntlich in amerikanischer Hand befinden. Von den Italienern meldete sich nur Maserati und Lambo anwesend. Der Fiat Konzern sowie die komplette Französische Garde ist in den USA nicht präsent.

Und was treiben die Asiaten? Pacemaker Toyota hat mit dem Hybrid eine wahre Welle ausgelöst, auf der immer mehr Hersteller mitsurfen. Die Anzahl der Toyota-Hybriden wächst ständig. Dass der in USA meistverkaufte Sedan namens Camry zum absoluten Topseller werden wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Auf Chicagos Stadtautobahn „lake shore drive“ runter zur Show dachte ich auf dem Weg zu einem Prius/Camry-Treffen zu sein.

Eine kleine Abteilung in der  Süd-Halle gebührte den Tuningcars und dem Zubehör. Dub dürfte dank diverser Fahrzeuge in Tuning-Magazinen landläufig bekannt sein. Die Chevrolet Händler zeigten den HHR, ein „small utility vehicle“ im dezenten Retro Design mit ausgestellten Kotflügeln im Tuning-Trim. Unter den Coupés spielt der Astra Coupé nahe Cobalt den Aufreißer. Die Größe der Räder passt dich der Größe der Trucks an: 32 Zoll Asanti! Wie sang einst John Fogerty (CCR) in „proud mary“: big wheels keep on turning

Geländeparcour in der Halle - 2. Platz Kat "best exhibit"

der erste Platz geht an Jeep

Chevy HHR in Zweiton-Lackierung

wäre der Chevy HHR ein Auto für Deutschland? (siehe auch Tuningcars.blog)

neue Liebe zu alter Marke - der Cobalt als Tuningcar mit Verbreiterungen

oder in FlipFlop Lackierung und Chromrädern

Chevy Aveo mit Karosseriekit

Willkommen bei Toyota

Mein Interesse galt in erster Linie Toyota. Zufällig habe ich kürzlich den Werner Günther getroffen, erster Toyota Händler 1972 in Nordbayern (Hof/Köditz), dem meiner Begeisterung für Toyota das erste Stück Kuchen gebührt. Er verkaufte mir einen Celica ST (TA22) mit den Worten „läuft wie ein GT“. 35 Jahre später - wie sieht’s es jetzt eigentlich mit einem Nachfolger der Celica Serien aus?

ein first-class Futur-Design

FT-HS - so nennt man dieses Coupé mit Hybridantrieb - Toyota hätte bei der Namensgebung wirklich mehr Phantasie walten lassen können. Mir persönlich wäre lieber gewesen, den Namen Celica wiederzubeleben. In Sachen Namensgebung zeigen die US-Hersteller mehr Sinn für Tradition

im Vergleich zur Frontpatie wirkt das Heck weniger spannend

Captain Future Innenraum mit ziemlich hoher Barriere zur Beifahrerin - Unter uns Franken: do gedd fei nix!

designed by Toyotas CALTY Team in Southern California (you remember Albert Hammond: it never rains in ..)

gebaut für Amerika: Camry Solara Sport Coupe

gebaut für Amerika: Camry Solara Convertible

gebaut für Amerika: Yaris mit Rucksack - Sedan genannt

gebaut für den Racetrack: Camry in Kampfversion

Toyotas Programm in USA umfasst vor allem Trucks wie Tundra, Tacoma, FJ Cruiser, Land Cruiser, 4Runner, Sequoia, Highlander und den RAV 4 - der Van Sienna ist in Deutschland ebenso unbekannt wie der Sedan Avalon. Der US Corolla wäre in Deutschland unverkäuflich. Der in Sachen Raum dem Avensis Verso vergleichbare Matrix ebenso. Neben dem Prius werden der Highlander und Camry als Hybrid angeboten. Mit Sicherheit wird in wenigen Jahren das komplette Toyota Programm mit Hybrid-Antrieb ausgestattet sein

Voter Guide (Abstimmungen)

Neben dem besten Ausstellungsstand wurden vom Publikum das „best all-production vehicle“, das „best concept vehicle“ und die beste „world introduction show“ bewertet.

 Wie ihr nach Klick auf das Bild seht, gebührt Audi und BMW die Ehre der „Produktion“. Unter den „Konzepten“ gewann der Camaro vor dem Honda Accord und die Welt-Einführung machten Chevy und Pontiac unter sich aus.

Klick auf Camaro verlinkt

Kapazität der Nord-Halle - wer soll die Personen alle durchzählen?

Aufmacher am Porsche Stand: RS Spyder (3,4 Liter) aus der historischen LeMans Serie

Porsche GT3 in Carrera-weiß

der Audi R8 war einer der Superstars der Show

für Putzfetischisten: weißer New Beetle Convertible mit weißem Verdeck - viel Spaß

Corvette Convertible im Indy 500 Outfit

Toyota Tochter Scion stellte den xB vor - in Deutschland bringt Toyota Tochter Daihatsu ein ähnliches Auto auf den Markt

Ford Airstream - ein Van wie aus einer anderen Welt

Lexus Concept LF-A - V10 Maschine, 500 PS - steht auf 20 Zoll Rädern

Kia Kue - haltet Euch fest - 4,6 Liter V8 supercharged - All wheel drive - 400 PS

im Design nicht weit davon entfernt: Honda Remix

unverkennbar Pontiac - die Schnauze des GPX-R

der Chrysler Nassau - 430 PS Geschoß mit 6,1 Liter V8

auch Mitsubishi legt sein Coupé Eclipse wieder auf

der Mazda Ryuga landete bei den Concept Cars auf Rang 3

ich bin wirklich gespannt, ob der Chevy HHR ( = heritage high roof) irgendwann nach Deutschland importiert wird. Der HHR wurde bei der Sema 2005 als Concept vorgestellt. (Motoren: 2,2 l und 2,4 Liter ECOTEC). Mir gefällt er. In USA gibt es bereits einen Club.

concept electric car: Chevrolet Volt - wird Tanken bald überflüssig?

 Klick auf Volt verlinkt zur Galerie

mk 18-02-07

 
 
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