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 Holy Oldies

4. Oldtimertreffen in Heiligenstadt vom 20. Juli 2008

Der Krämers Horst muss einen verdammt guten Draht nach oben haben. Bei jeder seiner vier bisherigen Veranstaltungen - die ersten Drei in den Vorjahren als „luftgekühltes Treffen für VW und Porsche“ ausgeschrieben - lachte die Sonne vom Himmel. Auch am 20. Juli 2008 ließ sich der Planet nicht lumpen und sendete Oldtimer-gerechte Wärme herunter in die Fränkische Schweiz.

Die offizielle Ansage „Oldtimertreffen“, ohne in der Ausschreibung „luftgekühlt“ zu erwähnen, bescherte dem Veranstalter eine Rekordteilnahme. Über 300 Startnummern wurden an den beiden Eingängen (Haupteingang und zur Wiese gegenüber) verteilt. Bis spät in den Nachmittag ließen weder der Besucherstrom, noch der Andrang der Teilnehmer nach. Glücklicherweise unterliegt das Treffen einer gewissen Fluktuationsrate. Frei gewordene Stellplätze auf dem Helmut-Breckner-Parkplatz, dem Hauptgelände der Veranstaltung, fanden sofort einen dankbaren Abnehmer. Der Nebenschauplatz, eine ungemähte Wiese, auf der sich die flachen 356er fast hätten verstecken können, war zum ersten Mal „bis zum Anschlag“ gefüllt worden.

Den Showact übernahmen nicht wie bei Tuningtreffen halbnackte Mädels mit Wasserschwämmen in der Hand, sondern eine Steinverkleinerungsmaschine von 1930. Weniger sexy, dafür äußerst funktionell. Eine kleine Ausfahrt, Grußworte des Bürgermeisters, gelegentliche Einzelvorstellung der Autos, Kaffee und Kuchen - man lässt es gemütlich angehen in Heiligenstadt. Die Organisation funktioniert. Verpflegungstechnisch ist alles vorhanden, was zu einem beschaulichen Sonntagnachmittag gehört. „Ich hab mich erst gar nicht hergetraut, weil es doch ein Käfertreffen sein soll“, verriet mir der Pilot eines Heckantrieblers japanischer Produktion. Es wird sich wie ein Lauffeuer herumsprechen, dass das ehemalige „Luftgekühlte“ zum „Markenoffenen“ erweitert wurde und wirklich alles willkommen geheißen wird, was Automobiltechnisch längst in Rente geschickt wurde. Sollte die Absprache mit dem Wettergott weiterhin so gut funktionieren, werden in Heiligenstadt die beiden Plätze aus allen Nähten platzen.

Die weiteste Anreise traf aus England ein

Jaguar E-Type der Serie 1 gebaut von Sept. 1961 bis Okt. 1968. Der „rote Jaguar“ erlangte in Deutschland seinen Bekanntheitsgrad als Dienstfahrzeug des FBI Agenten Jerry Cotton. Einen der acht Verfilmungen nannte man „Der Tod im roten Jaguar" (1968), in dem tatsächlich ein Jaguar E-Type gesprengt wurde

Der T1 Samba reiste aus Wien an

Zum Grußwort: Bürgermeister Helmut Krämer und Veranstalter Horst Krämer

Dieser T1 ist ein 1963er 15 Fenster deLuxe aus Kalifornien (2007 reimportiert)

Man beachte das Kennzeichen an diesem Ford 17 M. Das EBS für Ebermannstadt fiel im Zuge der Landkreisreform 1972 an FOrchheim. Der 17 M durfte sein altes Kennzeichen zur H-Anmeldung behalten. Nicht in jedem Landkreis verfährt man so kulant. Anm d. Red.: nach der Landkreisreform verlor ich mein REH

Ein VW Typ 4 – Verkaufsbezeichnung 412 L , Spitzname „Nasenbär“ (1973/74) in der superseltenen Automatic-Version

Porsche 911 Typ 964 Carrera, Baujahr 1976 –Eigenumbau mit 2,7 Liter, ca. 200 PS. Der Porsche war als Fahrschulauto im Einsatz. Steht zum Verkauf an

Toyota Celica TA28 Liftback im Originalzustand, Baujahr 1976. Optisch dem Mustang Fastback nachempfunden. Typisch für alte Japaner: der kurze Radstand an der Hinterachse

Opel Olympia Rekord, Opels erster Ponton mit dem prägnanten Haifischgrill. Serienanlauf im März 1953. Der Ponton-Kapitän folgte im November 1953

Eine VW 1500er Ratte in der gleichen „Machart“ wie der polnische Ascona B hier in Tuningcars. Ich steh auf Ratten. Möge mir der Besitzer eine eMail geben: redaktion@tuningcars.de

VW K70 – ursprünglich geplant als NSU K70, gebaut von 70 bis 74. Hier die 1,6 Liter 75 PS Version

Die Steinverkleinerungsmaschine – schauen wir mal näher hin

Sorry - falsches Bild

Die Steine werden zu Brösel zerhackt

Die ungemähte Wiese auf dem Nebenplatz bot dem 356er Deckung

Oldschool Käfer aus NEAndertal im Anmarsch

Käfer Cabrio Übergangsmodell aus 1965 mit Bundbolzenvorderachse, Verdeckbefestigung genagelt und den neuen Seitenscheiben

Spartanische Version des Rekord P – als Opel 1200 (59 – 62) im Verkaufsprogramm. Erstes Erkennungsmerkmal, die ohne Haken verlaufende Zierleiste

japanischer Geheimagent im Presseeinsatz: Toyota Celica Supra 2,8i Typ MA61 Baujahr 1982

Klick auf die Beatles :-)) verlinkt nach Liverpool – sorry -  zur Galerie

wenn Euch der Bericht gefallen hat - gebt mir ein GRÜN. Wenn nicht - dann beim nächsten Oldtimer-Treffen ein Bier aus - Danke Leute!

mk 21-07-08

 
 
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