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 Kaburex Continental V12 Teil IV

Lincoln Continental V12 im Neuaufbau Teil IV

Stand am 2. Februar 2009

zunächst einige Worte zur Historie:

Lincoln wurde im Jahr 1920 von Cadillac Gründer Henry M.Leland und seinem Bruder Wilfried gegründet. Die neue Automobilproduktion nannte man zu Ehren des Amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln. Doch nach nur zwei Jahren stand die Firma Lincoln wegen Steuerschulden kurz vor der Insolvenz. Die Brüder Leland baten Henry Ford um Hilfe, der letztendlich die komplette Firma Lincoln übernahm. Nach Streitereien mit dem Ford-Chef mussten die Lelands die von ihnen gegründete Firma verlassen (fast eine Parallele zu August Horch). Die Leitung wurde daraufhin Edsel Ford übertragen. Dieser erkannte die Zeichen der Zeit, um GM-Topbrand Cadillac mit hochwertigen Fahrzeugen des Ford-Konzerns die Stirn zu bieten. Dank seiner für damalige Verhältnisse enormen Beschleunigung avancierte der Lincoln V8 zu den Lieblingen von Gangstern und Cops gleichermaßen (eine Parallele zum Citroen 7CV Traction Avant)

Cabrio Baujahr 1939 mit der typischen Vorkriegs-Fordschnauze

Quellenhinweis: Enzyklopädie des Automobils, Weltbild Verlag Augsburg 1990

Anfang der 30er hatte Edsel Ford ein Designzentrum unter der Leitung von Eugéne Grégiore gegründet. Im Jahr 1936 beschloss man, ein aerodynamisch gestyltes und wirtschaftliches Fahrzeug zu konstruieren, den Zephyr, der als Basis für den 1939 vorgestellten Lincoln Continental dienen sollte. Grégoire entwickelte ein Sondermodell des Coupés, indem er die Karosserie um 20 cm (!) tiefer legte und damit in die Ferien nach Florida fuhr. Mit 200 Bestellungen kehrte er nach Detroit zurück, worauf man 1939 die Produktion des Lincoln Continental anwarf.

Coupé Modelljahr 1947 - entspricht dem Kaburex-Continental

Quellenhinweis: Nachkriegswagen 1945-1960, Roger Gloor, Hallwag Verlag Bern und Stuttgart 1981

Nach einer dreijährigen Auszeit begann man bereits kurz nach dem Krieg mit der Neuaufnahme der Produktion der weitgehend der 39er Version entsprechenden Technik und Karosserie. Neu waren unter anderem die breit gestalteten Kühlerfronten mit auffallenden Chromgittern. Behalten wurde der 130 PS starke 5 Liter V12 Motor, sowie die Blattfedern. Die Standard Ausrüstung besaß weder Heizung noch Overdrive, geschweige denn ein Radio – dafür eine hydraulische Fensterbetätigung und weitere Nettigkeiten, die wir hier in Tuningcars.de vorstellen werden. Von 1939 bis 1948 wurden 5230 Continental (Coupé und Cabrios) der ersten Serie gebaut. Drei Jahre später bezeichnete der Architekt Frank Lloyd Wright den Continental als eines der schönsten Automobile überhaupt.

Mit sieben weiteren Automobilen wurde ein Lincoln Continental in das New Yorker Metropolitan Museum of Modern Art überführt. Seither gilt dieses Auto als wahres Kunstwerk, was Kaburex und Tuningcars.de mit dieser Dokumentation nachträglich beweisen wollen

Textquellen: Enzyklopädie des Automobils, Weltbild Verlag Augsburg 1990, Nachkriegswagen 1945-1960, Roger Gloor, Hallwag Verlag Bern und Stuttgart 1981

Produktionszahlen und Preise (von einer nicht mehr existierenden Seite)

Achtung Virengefahr!!

der giftgrüne Virus ist außerst ansteckend - hier ein kurzer Blick ins Archiv:

und die ersten Lackierversuche mit verschiedenen Farben

Dokumentation ab 3. Februar 2009

Fahrwerk in Bearbeitung: alle Achsteile sind grundiert

Das Tank faßt 19,5 Gallonen (ungefähr 78 Liter). Wie gesagt - möge der Durst nicht einem bayerischen Biertrinker auf dem Oktoberfest gleichen *na denn mal Prost*

Der unter dem Kotflügel montierte Luftkessel speist Antenne, Scheibenwischer und Fensterheber. Damals gab es keine Elektromotoren, deshalb behalf man sich mit Luft. Später mehr davon, wenn der Kolbenkompressor an der Reihe ist

Diese Teile gehen weg zum Sandstrahler, weil sie entweder für die Strahlkabine von Kaburex (siehe Teil III) nicht geeignet sind, oder der Aufwand zu hoch ist

black is black - die Schwarzmalererei schreitet voran

Die Genialität eines Autos erkennt man erst, wenn man hinter die Kulissen schaut: Zum Beispiel auf diese unscheinbaren Alu-Leisten -> eine geniale Erfindung der Ingenieure.
Die Leisten verhindern das Eindringen von Wasser im den Edelstahl-Fensterrahmen, indem sie unsichtbar das Wasser in einen Hohlraum nach unten in die Radhäuser weiterleiten

Warum heißt ein Träger eigentlich Träger? Deshalb! Diese beiden Träger tragen die Verantwortung für den V12 und sie sind die einzige Verbindung von Karosse zu Motor!
Mit vier Schrauben an der Karosse befestigt. Eine tiefe Verbeugung vor der Nobel-Abteilung der Ford Company

die Dachrinne ist ebenfalls ein Beweis für durchdachte Wasserableitung

!! in der kommenden Ausgabe der Opel Flash 4/2009 - ab 11. März im Handel - erscheint der "West-Coast-Saurier" Kaburex Senator B

Tuningszene aufgepaßt: der Lincoln hat keinen Türgriff, sondern einen Druckknopf

in der A-Säule sitzt eine sehr starke Spannfeder aus Vierkantstahl

dieser kleine Hebel reicht aus, um die Tür um ca. 30 cm aufspringen zu lassen

Kaburex möchte sich für seine zwei ständig müden 400 €-Jobler entschuldigen. Die Restauration wäre schon viel weiter, wenn die beiden nicht immer nur "Augenpflege" betreiben würden

Gegendarstellung:

was der Cheffe Kaburex über uns verbreitet, entspricht nicht der Wahrheit. Wir beide sind unendlich fleissich. Für ne Handvoll Körner, ein Appl und ein Ei malochen wir ohne Pause. Wir erwarten deshalb liebewolle Streicheleinheiten von Kaburex, sonst werden wir ihm eine gekörnte Strafanzeige an den Lincoln pinkeln. - gezeichnet, die Kampfmeerschweine

Dies sind die Stoßstangen Marke "Killerhalterungen aus Stahl".  Kein Wunder, dass man die Knautschzone erfunden hat. Wenn so ein Schwergewicht auf ein anderes Auto kracht, muß die Energie ja irgendwo hin. Dem Lincoln tat das nicht weh!!

Dieses windige kleine Blech hält die vordere Sitzbank fest. Bei einem Crash müssen die Sitze wie ein Katapult wirken, weil es ja keine Gurte gibt. Das ist vielleicht der Vorläufer des Schleudersitzes! Den Ingenieuren war wohl ihr Liebling wichtiger als die Insassen. Diese kann man ja ersetzen, aber nicht einen Continental. Darüber sollte man mal nachdenken !!!

mit Glasperlen zu strahlen ist schon faszinierend.  Man sieht den Ursprung vor 60 Jahren am Guß des Stahls. Es ist wie eine Neugeburt!

Nicht alles funktioniert auf Anhieb: Hier sieht man, wie extrem feinfühlig der Lack reagiert, wenn Temperatur, Ablüftzeit, das Führen der Spritzpistole
   oder das Mischungsverhältnis um ein paar Gramm nicht passt!

Lackieren ist und bleibt eine Kunst für sich! Davor hat Kaburex Respekt, da er es nicht gelernt hat. Er ist mit Achtung und Respekt an die Spritzpistole herangegangen und es klappt immer besser. "Man vergisst beim Lackieren das ganze Umfeld und verschmilzt mit dem Lackierstrahl zu einer Einheit und man ist nach längerem Lackieren ganz schön ausgelaugt. Dies glaubt man erst wenn mans selbst erlebt"

Das Hobby von Kaburex war REVELL-Modellbau von Autos und Lkws. Jeder der selbst Modellbau betreibt, kann sich ja vorstellen, wie man sich beim Maßstab 1:1 des Lincoln fühlt

während meiner Insignia Sports Tourer Tour besuchte ich Kaburex, wo er mir unter anderem die Anbringung der Fensterleisten zeigte

Ein Blick in die Sattlerei Pending in Waldershof

Hier oben im Regal schlummert die Innenausstattung

dieses Leder wird das Interieur schmücken

eigentlich tendiert Kaburex ehr zu Meerschweinchenfell - seit seine beiden Mädels dies gehört haben, arbeiten sie tatsächlich rund um die Uhr - wie Speedy Gonzales "Rock around the clock"

jetzt machen wir einen Teil V auf, damit sich die Scroll-Mäuse erholen können

Klick auf die Opel-Schrankwand verlinkt mit Teil V

kaburex/tuningcars.de

 
 
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