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 Vipermania

Besuch beim Viperteam Höllerich vom 21. März 2009

Abwrackprämie. Verschrottung. Krise. Es muss doch noch angenehmere Themen im frühen Frühjahr 2009 geben. Zum Beispiel: Leistung. Leistung. Und noch mal Leistung. Zum Beispiel: Höllerich Helmbrechts. Geschäftsführer Helmut Höllerich kenne ich seit über 10 Jahren. Unser erster gemeinsamer Einsatz  war ein doppelseitiger Bericht eines tiefergelegten Chrysler Neon für die Motor regional, womit die Brücke von Chrysler zu Dodge mit Hilfe der zu Wikipedia führenden Links geschlagen ist (man muss ja nicht das Rad zweimal erfinden). Meinen ersten bewusst registrierten Dodge entdeckte ich im Kasernengelände in Hof anno 1974, kurz bevor die Übergabe an die Luftwaffe (Reg. 7/32) stattfand. Es war der Challenger eines GIs mit Hijackers und herausstehenden Breitreifen, wie sie im Jahr 0 des Golf als Sensation galten.

Wie kommt jemand weit jenseits der Metropol-Regionen dazu, als Kompetenz für individuelle Kundenwünsche der Dodge Viper aufzutreten? Die Firma Höllerich erhielt ihren Chrysler-Händlervertrag im Jahr 1992. Firmenchef Helmut Höllerich fährt seit 1995 Viper und bei den verschiedenen Fahrsicherheits-Trainings lernte er Viper-Fahrer kennen, die wie er, dem Wunsch "nach Mehr" positiv gegenüberstanden. Seit 1998 hat er sich auf Tuning und Optimierung der Viper spezialisiert. Der Kundenkreis wuchs stetig. Heute kann die Abteilung „Viperteam“ im Hause Höllerich auf eine Vielzahl an in- und ausländischen Auftraggebern zählen. Zum Thema Krise: Wer Viper fährt, der weiß was er tut. Wer Viper fährt, der weiß was es kostet - egal ob in guten oder in schlechten Zeiten. Zunächst ein Blick in die Werkstatt.

In Bearbeitung ist dieser Dodge Viper SRT10 Generation III Baujahr 2004.

Der 8,3 Litermotor mit 506 PS in Serie wird mit Motortuning, Fächerkrümmer und zwei Katalysatoren optimiert. Möglich sind bis zu standfesten 800 PS. Mittels Supercharger wären sogar 1000 PS machbar, was allerdings die Standfestigkeit von Getriebe, Kupplung etc. beeinträchtigt

Angeboten werden Auspuffanlagen an der Seite, Duplex hinten mittig und Anlagen mit Klappensystemen, die im „Normalbetrieb leise arbeiten und erst bei Volllast ihren unwiderstehlichen Sound entfalten.

Daneben in Behandlung: Die ur-Viper RT10 (Road Track 10 Zylinder). 8 Liter Motor mit 400 - 450 PS (Länderabhängig)

Der Motor erhält einen Kompressor, der die Leistung auf ungefähr 600 PS pushen wird

Das Auto wurde von Soft-Top auf Hard-Top mit Echtglasscheiben umgerüstet. Die Türgriffe im Barchetta Layout sind im Umbausatz eingeschlossen

Generation III Serienräder auf der Generation I Viper

Bemerkenswert: Hinten mit 345/30 ZR19 , vorne 275/35 ZR18. Bis Modelljahr 2000 hatten die Viper kein ABS, kein ESP, echte Fahrerauto also und wahrlich nix für Weicheier!

Generation III/IVModell 2008 mit 8,4 Liter und 612 PS Serie

die Lüftungsschlitze sind typisch für dieses Modell

Felgen der Generation II in 18 Zoll mit Rennbereifung

mit KW Gewindefahrwerk - im Gegensatz zu tiefen Show&Shine Autos werden die Fahrwerke auf Rundstrecke abgestimmt

Hauseigene Viper Generation II GTS (festes Dach), KW Gewindefahrwerk mit 4-Kolben Bremsanlage (342er Scheiben), va: 10x18 mit 275/35, ha: 13x18 mit 335/30

8 Liter Triebwerk mit 450 PS (Serienangabe), Kurbeltrieb optimiert

Viper SRT10 Cabrio Modelljahr 2008 US-Import mit TÜV (Generation III, intern IV)

H-Spoke Aluräder vorne in 10x18 mit 275/35, hinten in 13x19 mit 345/30

aktuelles Cockpit

Generation I Baujahr 1993

Im Kundenauftrag gewarteter Motor mit  gewuchteten Kurbeltrieb und Pleuel, Zylinderkopf bearbeitet mit größeren Ventilen. Leistung über 500 PS, die per mobilen Leistungsprüfstand ermittelt wird.

Klassisches Cockpit mit Rundinstrumenten in der Mittelkonsole

Sondermodell Commemorativ, eine limited edition von 100 Einheiten, ein SRT 10 der Generation III aus 2005. 8,3 Liter, in Serie 506 PS (leicht modifiziert)

phantastisches Cockpit mit vier (fast) senkrecht angeordneten Rundinstrumenten

Klick auf Geschäftsführer Helmut Höllerich verlinkt zu viperteam.de, wo unter "Angebote" Tuningteile für Dodge Viper aufgelistet sind

(auf dem Mannschaftsfoto in der Mitte steht Thomas Arnold, Gründungsmitglied und langjähriger Capo des Celica Club Oberfrankens)

mk 22-03/05-04 -  2009

 
 
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