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 Sechsämterland Classic VIII

Prolog der 8. Sechsämterland Classic vom 17. Juni

Mit 98 Anmeldungen erreicht die mittlerweile zur Kult-Veranstaltung avancierte Oldtimer-Rallye den bisher höchsten Stand. Die meisten Teilnehmer sind „Wiederholungstäter“. Ich zähle mich in Sachen Berichtserstattung ebenso dazu, zumindest was den Prolog am Freitag in der Jean Paul Straße in Wunsiedel betrifft. Hier zunächst ein Rückblick auf die sechs Veranstaltungen seit 2005 (die erste Classic 2004 habe ich verpasst)

2005: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1233

2006: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1448

2007: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1788

2008: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1960

2009: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=2133

2010: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=2295

Den Bericht von Gerd Plietsch siehe unten. Hier die Bilder vom Freitag und einige vom Samstag bei Toyota Engel in Hof an der Hohensaas

Die Ehre der Nummer 1 gebührt dem Team Eiselt und ihrem Alvis 12/70 Supercharged, einem der wertvollsten Fahrzeuge der Veranstaltung

der 37er Alvis musste neben der Rampe starten

Vor dem Start trafen sich alle Toyotas beim Autohaus Engel. Hier die Celica Parade: TA40 GT, ST165 Turbo 4x4, RA28 2000 GT, TA22 LT und TA22 GT

Celica TA64 Twincam Turbo Gruppe B - stand im WRC-Rallyeeinsatz von 1983 bis 1986 und wurde als  "African King" berühmt. Sieger der "Elfenbein" 83. 3-facher Sieger der Safari Rallye 84, 85, 86. Diese von Thorph/Thorszelius gefahrene und von Gerd Dicks neu aufgebaute Celica war Teilnehmer der Hong Kong - Beijing Rallye 1986.

der TA64 von Gerd Dicks parkte längere Zeit im Showroom von Toyota Engel in Wunsiedel. Für Toyota Fans: Klick auf Bild für detaillierte Infos

Landcruiser J55 von "Buschtaxi" Alexander Wohlfahrt. Co-Pilot ist Journalist Thomas Rönnberg (Auto Bild Allrad), mein ehemaliger Chefredakteur bei der damaligen Opel Club & Trend. Klick auf Bild verlinkt zum Portal "Buschtaxi"

60 Jahre Landcruiser gibt es dieses Jahr zu feiern

Jürgen Stolze, General Manager Öffentlichkeitsarbeit und Presse von Toyota Deutschland am Steuer des FJ45 Pickup

Dr. Dietrich Hartmann, Ex-PR und Pressechef von Toyota Deutschland am Steuer des TA40 GT (Urversion mit runden Scheinwerfern)

Toyota Celica TA22 Phase 1b (geteilte Heckleuchten, Tank und Einfüllstutzen bereits nach vorne verlegt) mit den originalen Radkappen. Die Startnummer stimmt mit der PS-Zahl überein. Gefahren von Sandra Watznek mit Copilotin Hedwig Stolze, Gewinner des Damenpreises

Das Team Frauenkron/Heubes bewältige diese Sonderprüfung "Rückwärtsfahrt" im RA28 mit offener Klappe. Deshalb heißt der Liftback --> Liftback

dafür gab es Beifall von den "Einundsechzigern" (Celica Supra 2,8i Typ MA61 - links Urversion - rechts Modellpflege)

Am Steuer des ST165 Turbo 4x4 Alain Uyttenhoven, Chef von Toyota Deutschland

aus Vietnam importierter Scheunenfund Toyota S800 - . 2 Zylinder, 800 ccm, 580 kg. Ingesamt wurden 3044 gebaut, darunter 7 Hybrid mit Gasturbine und Elektromotor. Wert im restauriertem Zustand: ca. 90.000 bis 110.000 Euro

Wert der beiden Häschen: unbezahlbar!

Beide Häschen gehörten am Freitag zur Bordbesatzung des BMW E21 Baur Cabriolet

Im Schlußfahrzeug von Dieter Wunschel wäre noch Platz für weitere Häschen gewesen

bekannter Opelaner Freddy Schütz im Ascona A

total unbekannte Opelaner vertrieben sich die Zeit am Wegesrand :-))

Und der Engels Friedhelm verlegte seine Geschäftsbesprechung mit der VR Bank mitten auf die Straße

und all das wurde von Geheimagenten dokumentiert

Der deLorean ist bekannt durch den Film "zurück in die Zukunft"

Das Filmauto parkt im Museum Volo, unweit von Chicago

.. und wurde mit allerlei Pretiosen der Radio und Fernsehtechnik aus den frühen Achziger bestückt

apropos Filmauto: Von der lokalen Presse wurde der Toyota 2000 GT als "Bond-Auto" angekündigt. Im Programmheft war der 2000 GT nicht vorgesehen. Der K-GT 2000 befand sich bei einer weiteren Veranstaltung. Dieses Kundenfahrzeug parkte wenige Tage vor der Sechsämter noch auf der Bühne. Der Aufenthalt der beiden für den Film "you only live twice" gebauten Cabrios ist mir nicht bekannt. Zumindest steht keines der beiden Bond-Cabrios  in Wunsiedel. Schade eigentlich.

Bitter CD des Museum Fichtelberg, wo am Samstag eine Pause eingelegt wurde

BMW M 635 CSI von Erich Denzler, dem 1. Vorstand des MSC Presseck

Klaus Gräbner, 1. Vorstand AC Hof am Start für die Sonderprüfung "Rückwärts" in seinem 67er Pagode

VW Typ 3 "Kurzschnauzer" von Michael Ricke aus München und im Vergleich dazu, ein

von mir für die VW Scene fotografierter "Langschnauzer" mit Oldschool-Attributen

Porsche 356c der letzten Serie aus dem Jahr 1964 - der Nachfolger 901 (wegen Peugeot-Einspruch später 911 genannt) wurde bereits zu IAA 1963 präsentiert

Ikone Porsche 911 - ein 71er der D-Serie mit 2,2 Liter Hubraum

Klick auf den vielleicht lautesten Teilnehmer verlinkt zur Galerie mit (fast) allen Fahrzeugen der Veranstaltung

mk 19-06-11

Hier der offizielle Bericht von Gerd Plietsch Presse

Dr. Eiselt/Eiselt feiern dritten Sieg in Folge

(sc) – Die mittlerweile achte Ausgabe der SECHSÄMTERLAND-Classic brachte den Organisatoren mit 94 (!) Startern aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Belgien nicht nur einen noch nie da gewesenen, neuen Teilnehmerrekord, sondern mit dem Höchstädter Ehepaar Dr. Michel und Miriam Eiselt auch ein Gesamtsiegerteam, das bereits den dritten Sieg in Folge, also einen lupenreinen Hattrick feiern konnte.

Nach administrativer und technischer Abnahme sowie einer Beifahrer-Einweisung und anschließender Fahrerbesprechung in der letzte Unklarheiten, wie Baustellen etc. geklärt wurden, schickte Sprecher und Organisationsleiter Günther Boßner im Beisein von Bürgermeister Karl-Willi Beck die Teilnehmer bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen ab 17 Uhr auf den ersten Teil ihrer gut 330 km langen Reise. Am Freitagnachmittag führte die Strecke zunächst über eine Orientierungsetappe bei Röthenbach, Elisenfels und Seußen zur Fußgängerzone der Großen Kreisstadt Marktredwitz, wo eine Schlauchprüfung (hier werden die Zeitmessanlagen mittels Druckschläuchen ausgelöst; Anm. d. Red.) durchgeführt wurde. Von dort aus ging es weiter nach Weißenstadt, zum mittlerweile schon traditionellen Marktplatz GrandPrix, der unter großen Beteiligung der Weißenstädter Bevölkerung stattfand. Hier erwarteten Bürgermeister Frank Dreyer und Altbürgermeister Klaus Knies die Teams und als Weißenstadts Pfarrer Hans-Herman Münch mit Beifahrer Manfred Busch in seinem gelben Opel Commodore GS/E den Marktplatz-Brunnen umrundete, hießen ihn wie schon in den Vorjahren, die Glocken von Weißenstadts Stadtkirche St.. Jacobus, die ja direkt am Marktplatz steht, erneut herzlich willkommen. „Ich kann es unserer Mesnerin einfach nicht ´austreiben`“,so der Pfarrer dennoch sichtlich berührt.

Nach der Zielankunft in Wunsiedel waren erst einmal die sachkundigen und stets einsatzbereiten Servicetechniker des Autohaus Engel gefragt, havarierte Teilnehmerfahrzeuge für die Samstagsetappe wieder flott zu machen, „was meinen Jungs auch in bravouröser Weise gelang!“, wie Firmenchef Friedhelm Engel nicht müde wurde zu betonen.

Am Samstagmorgen wurde dann ab 9 Uhr gestartet, und wieder war der Auftakt eine Orientierungsetappe, diesmal zwischen Neudorf, Reicholdsgrün und Raumetengrün, bevor die Rollprüfung im Beisein von Bürgermeister Thomas Schwarz (hier galt es, eine bergab-Strecke ohne Motorkraft zu fahren) in der Kirchenlamitzer Klostergasse zu bewältigen war. Danach ging es nach Selb, wo in der dortigen Fußgängerzone unter den Augen von Oberbürgermeister Wolfgang Kreil eine weitere Schlauchprüfung auf die Teilnehmer wartete. Danach wurde das Sechsämter-Stammland verlassen und über Rehau, wo am alten Rathaus eine Durchgangskontrolle eingerichtet war, die Teilnehmer vor Hunderten von Zuschauern eine Runde um den Maxplatz drehten und sogar ein kleines Präsent erhielten, Hof erreicht. Am Toyota-Autohaus Engel an der Hohensaas stand eine völlig neue Prüfung auf dem Programm, eine Vor –und Rückwärts-Prüfung. Hier wurde der Startimpuls vorwärtsfahrend mit der Front des Autos ausgelöst, und der Zielimpuls musste rückwärtsfahrend mit dem Heck ausgelöst werden, was manche Teilnehmer mit beschränkten Sicht-Möglichkeiten nach hinten, vor eine schwierige Aufgabe stellte. Doch alles klappte und anschließend konnten sich die Teams in der Berggaststätte „Wolf“ in Feilitzsch bei einem ausgiebigen Mittagsmahl erholen.

Nun folgten zwei längere Etappen in den Frankenwald, wo neben Presseck und Stadtsteinach auch das Dorf und Schloß Guttenberg passiert wurde, bevor die Teilnehmer in Weißenhaid bei Weißenstadt wieder sechsämterlichen Boden erreichten. Über die Schneebergstraße, vorbei an der Egerquelle und der ehemaligen ´Lungenheilstätte` war noch eine längere Straßenprüfung zu absolvieren, bevor im Café „Museo“ des Automobilmuseums in Fichtelberg Kaffeepause gehalten werden konnte. Eine letzte Orientierungsetappe von Fichtelberg nach Mehlmeisel war dann noch zu bewältigen und ab 17 Uhr erreichten die Teilnehmer wieder den Startort Wunsiedel und erholten sich zunächst mit dem verdienten Glas Sekt und berichteten Sprecher Günther Boßner ihre zweitägigen Erlebnisse.

Erneut säumten Hunderte von Zuschauern nicht nur das Ziel sondern waren die gesamten zwei Tage über an allen Prüfungen vor Ort; um die Aktionen der Aktiven und vor allem deren Fahrzeuge interessiert zu bewundern. Beim Gang durch die im Parc Elegancé ausgestellten Oldtimer konnten viele Besucher auch direkt mit den Fahrern ins Gespräch kommen.

Während im Hintergrund die Auswerter an den Ergebnissen arbeiteten, standen im Festsaal der Wunsiedler Fichtelgebirgshalle neben einem umfangreichen Buffet vor allem die tiefschürfenden ´Benzingespräche` der Teilnehmer untereinander im Vordergrund des Abends. Besprochen wurde vor allem, wie sich die Ergebnisse im Verlauf der Veranstaltung veränderten, denn nach einer „fast unglaublichen“ Abweichung von lediglich 0,03 Sekunden des Hofer Ehepaares Hofman auf einem Mercedes 280 SLC bei der Schlauchprüfung in Marktedwitz, waren es doch die Vorjahressieger Eiselt, die mit knappem Vorsprung als Beste den ersten Tag abschlossen. Am Samstag konnte das Mixed-Team mit weiterhin konstant niedrigen Abweichungen von den vorgegebenen Fahrzeiten über den gesamten Tag seine Führung bis ins Ziel behaupten, „wenngleich die Teams hinter uns schon zum Teil beachtlich näher kommen“, beurteilte Beifahrerin Miriam Eiselt das Können und die Leistung ihrer zahlreichen Konkurrenten äußerst anerkennend.

Leider hatte das Wetter am Samstag nicht ganz mitgespielt, denn aus den tiefhängenden, dunklen Wolken gab es stellenweise zum Teil sogar heftige Platzregen, was natürlich für die Fahrer von offenen Autos „nicht gerade angenehm“ war. Dennoch erreichten alle wohlbehalten das Ziel und hatten die unfreiwillige Dusche schnell wieder vergessen.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Organisationsleiter Günther Boßner (Wunsiedel) zunächst für den zahlreichen Besuch sowie das überaus faire Fahrverhalten und dankte vor allem den zahlreichen Helfern befreundeter Vereine und Organisationen und lobte besonders die zahlreichen Helfer vom Wunsiedler Autohaus Engel. Rallyeleiter Gerd Plietsch (Marktleuthen) erläuterte abschließend einige Details der Veranstaltung und nahm danach die Siegerehrung vor. Bürgermeister Karl-Willi Beck richtete ein Grußwort an die Teilnehmer, und dann ließ es sich der bekannte Zeichner und Illustrator Lothar Krebs, der als Beifahrer an der Veranstaltung teilgenommen hatte, nicht nehmen das Siegerehepaar noch auf der Bühne zu portraitieren.

Nicht mehr teilnehmen an der Siegerehrung für Platz vier in der Klasse 5 der Fahrzeuge Historic A von Baujahr 1941 bis Baujahr 1959, konnte die Pullenreutherin Isabella Bayer (siehe Foto Stoppuhr), da sie sich, hochschwanger, zwar die beiden Tage SECHSÄMTERLAND-Classic nicht entgehen lassen wollte, aber danach schnellstens die Klinik aufsuchte, um ihre Niederkunft vorzubereiten.

Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.sechsaemterland-classic.de

Folgende Bilder von Gerd Plietsch

Die Gesamtsieger (mit Hund Toni) (v.li.) Markus Grundmann, Ines Popp, Dr. Michael Eiselt, Miriam und Toni Eiselt, Norbert Heubes und Günther Frauenkron

ERGEBNISSE: (Gesamtwertung) 1. Dr. Michael und Miriam Eiselt (Höchstädt) Alvis 12/70 Special, 1,61 Strafpunkte; 2. Markus Grundmann/Ines Popp (Bad Berneck) Fiat 124 Sport Spider, 3,21; 3. Günther Frauenkron/Norbert Heubes (Hamburg) Toyota Celica TA 40 GT, 3,69; 4. Bernd Molle/Julia Kuhbandner (Wunsiedel) Opel GT, 4,63; 5. Dr. Franz Ehrengut/Dr. Matthias Drabe (Neumarkt) BMW 2800 CS, 5,51; 6. Pürner Marcus/Christian Kehl (Marktredwitz) Mercedes 280 SE Cabrio, 5,53; 7. Andreas Strillinger/Theresa Pendel (Waakirchen) BMW 1600 touring, 5,57; 8. Rolf Richter/Roger Jäckel (Marktredwitz) BMW 1802 L, 5,82; 9. Chris Archer/Kristian Waite (Marktredwitz) Ford Cortina GT, 5,86; 10. Jens Günther/Matthias Bauer (Wunsiedel/Rehau) Renault R8 Major, 6,27;

 Die Mannschaftswertung ging an die Mannschaft Toyota mit den Teams Frauenkron/Heubes, Stolze/Strobel und Wanzeck/Stolze, den Damenpreis holten sich Sandra Wanzeck und Hedwig Stolze (Hamburg/Köln) auf Toyota Celica TA 22, der Alvis-Pokal ging an das Gesamtsiegerteam Dr. Eiselt/Eiselt und den Preis für die weiteste Anreise erhielt Alain Uyttenhoven aus Brüssel auf Toyota Celica turbo 4x4

„Immer fast auf die Hundertstel-Sekunde genau durch die Lichtschranken: Dr. Eiselt/Eiselt mit ihrem Alvis 12/70 Special

Trotz Regen auch im offenen Triumph TR 3 gute Laune: Vater Ralf mit Sohn Florian Engel

„Rückwärts ist nicht die gewohnte Fahrtrichtung für Motorsportler, hier der Schwarzenbacher Stefan Roth und die Marktleuthenerin Melanie Poehlmann in einem Mercedes 190 SL

Gelassenheit demonstrierten die routinierten Wunsiedler Fahrer des ältesten Autos im Feld, des Ford Model A von 1930, Hans Fraas und Ludwig Kleemeier am Start.

Der Blick auf die Stoppuhr - wie hier Isabella Bayer - ist in den Sonderprüfungen für ein gutes Abschneiden unerläßlich

sc

 
 
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