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Beatles Tribute Sensation vom 15. Juni in Hohenberg/Eger

Zunächst der Pressebericht: The Beatles Tribute Sensation gilt als erfolgreichste Revival-Gruppe weltweit. 1996 gegründet, gab die tschechische Formation rund 2000 Konzerte, unter anderem mit Joe Cocker, Smokie, The Animals und The Rubettes. Besondere Markenzeichen von The Beatles Tribute sind neben dem originalgetreuen Beatles-Sound auch Bühnenchoreografie sowie der verblüffende Beatles-Look der Bandmitglieder.

Beatles im Bierzelt. Beatles im Zuge des Festival Mitte Europas, das mittlerweile seit 20 Jahren das Dreiländereck Bayern, Böhmen und Sachsen miteinander verbindet. Im September 1964 verbindet „A hard days night“ mein erstes vokales Beatles-Erlebnis, damals in einem Schülerheim in Weiden. Heute versammelt sich die mittlerweile zur Ü50 Generation gereifte Beatles-Anhängerschaft unter dem Zeltdach in Hohenberg/Eger. In 20 Jahren spielen wahrscheinlich alle Beatles Tribute Bands zur Ü70 Party im Altenheim. Anstatt religiöser Betgesänge anzustimmen, wackelt die Schwester ihren dicken Hintern zu „Twist & Shout“ im Takt. Ich sehe es direkt vor mir. Heute, 7 Jahre und 267 Tage vor meinem offiziellen Rententermin. *durchpust*

Der Ferdl sitzt mir gegenüber. Der Ferdls spielte in der quasi Beatles Cover Band „Wee Bush“ aus Hof die Rhythmus-Gitarre. „Die VOX-Verstärker stimmen überein, die Gitarren nicht“. Er kennt die Nummern der Verstärker und die der Rickenbacker Gitarren. Und wir beide kennen jeden Beatles Song in- und auswendig. Sind wir beide der Meinung. .

Ich bin kein Freund direkter Vergleiche wie „die beste“ oder „die perfekteste“ oder „die schlagmichtot“ Beatles-Trubute-Revival-Band“. Fakt ist: Die vier Burschen auf der Bühne sind musikalisch hervorragend. Vor allem der „George“ begeistert mit seinem phänomenalen Saitenspiel. Von Begin an dominiert seine Sologitarre in einer wunderbar präzisen Spielart. Harrison-Interpret Petr Lux hat 2008 einen europäischen Preis gewonnen, verrät der stets gut aufgelegte Luděk Maulis alias John Lennon. Zbyněk Maulis hält sich im Gesang mehr im Hintergrund als der Paul McCartney. Gesangsparts von McCartney werden teilweise von „George“ übernommen, dessen Stimme dem echten Paul recht nahe kommt. Ringo alias Jiří Tomišín bleibt stumm wie ein Fisch. Optisch kommt er mit seiner schmalen Nase dem Stones Drummer Charly Watts näher als Ringo Starr. Kein Gitarrist hat so viel Freiheiten wie ein Trommler. Bei einem Gitarrensolo hört man den Unterschied zum Original sofort heraus. Die feinen Nuancen zwischen Ringo und Jiří könnte nur ein absoluter Fachmann herausfiltern.

Der chonologische Schwerpunkt liegt auf den Frühwerken und dem „Mittelalter“. Die durchgehend dunkle Bühnenkleidung wird nur einmal von der Kombination mit den sandfarbenen Jacken mit Stehkrägen abgelöst, wie sie auch der „böse Blofeld“ in den zeitnahen Bond-Filmen trug. Mein abschließendes Fazit im Vergleich zum Original: Nahezu perfektes Klangbild. Instrumentarium nicht übereinstimmend. Geringe Bewegungsimitation, dafür gute Eigen-Interpretationen. Absolut sehens- und hörenswert!

Zbyněk Maulis alias Paul McCartney

Jiří Tomišín alias Ringo Starr

Petr Lux alias George Harrison

and last not least - Luděk Maulis alias John Lennon

the Beatles Tribute Sensation

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mk 15-07-11

 
 
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