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 Classic Nummer 9

9. Sechsämterland Classic Prolog vom 22. Juni

Bei bestem Wetter geht am Freitagnachmittag in Wunsiedel die neunte Auflage der Sechsämterland Classic an den Start. Genau 99 Teilnehmer sind angemeldet und starten zum Prolog, der in die nähere Region nach Kirchenlamitz und Weißenstadt führt. Der Gesamtbericht von Gerd Plietsch mit den Prüfungen vom Samstag folgt. Hier zunächst eine kleine Auswahl an Fahrzeugen:

2005: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1233

2006: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1448

2007: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1788

2008: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=1960

2009: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=2133

2010: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=2295

2011: http://www.tuningcars.de/index.php?action=view&nav=&CID=&RID=2422

Wie gehabt: Start in der Jean-Paul-Staße. Nach drei Vorausfahrzeugen geht der älteste Teilnehmer auf die Strecke: ein 1930er Ford Model A

Vorausfahrzeug Toyota Celica Twincam Turbo TA64 von Gerd Dicks. Die Gruppe B Celica waren von 1983 bis 1986 in der WRC im Einsatz. Mehrere 1. Plätze bei der Safari und Elfenbein. Der natürliche Feind des Audi Quattro

und wieviel ?

2 x 3 x 2 = ?

egal ob Cabrio oder Coupé ... egal ob rot oder schwarz

 der E-Type ist ein phantastisches Auto (kürzlich liefen im Artischocken-TV (15-minütige Werbeunterbrechung) die Jerry Cotton Filme aus den 60er mit dem berühmten roten Jaguar)

vorne dran: der wertvollste Honda in der Oldimer Markt Preistabelle: S 800 Note 1: 28.100 Euro. Laut Info von Florian Engel werden in Japan diese Autos mit bis zu 35.000 Euro gehandelt

VW Custom Rallyekäfer Baujahr 1969. Für die USA produzierter Automatik-Käfer, der nach Umbau auf Schaltgetriebe und ca. 100 PS Leistungssteigerung erfolgreich im Motorsport um Ruhm und Ehre kämpft

Zwei RO 80 stehen am Start. "Der NSU-Wankel läuft problemlos und ist nahezu wartungsfrei", verriet mir der Besitzer. Die Limousine bietet dank Durchlade unglaublich viel Platz. Bemerkenswert: kein H, keine 07er, sondern reguläre Zulassung, da der RO80 sehr günstig eingestuft wird. (wird nach Gewicht versteuert). TIR-OL ist selbstverständlich ein Wunschkennzeichen. Holleradiüüü

Strich 8 in einer starken Version – ein von AMG getunter 280E W114 mit über 200 PS

Also wenn ich mir von den vier Frauen eine heraussuchen dürfte …:-)))

"Bankräuber“ im W123 Coupé

das Cube Pendig Team - Cube aus Waldershof gehört zu den exklusivsten Fahrradherstellern weltweit - war mit mehreren Fahrzeugen am Start

der 911 Targa von Cube sägte und rasselte wie in besten 911er Zeiten

Siegerfahrzeug 82er Golf GTi des Teams Ziegler/Keller mit hoher Startnummer - da war die Loipe bereit gut gespurt :-))

Renault R8 im Dienstgrad eines Major (3. Platz Jens und Markus Günther)

die Ford Mustang Kopie ist der vielleicht schönste Toyota aller Zeiten. Am Steuer des RA28 GT, Dr. Hartmann, ex-Pressechef von Toyota Deutschland

es freut sich die Frau Holderried, wenn sie die Sechsämter wieder sieht

Schon vor dem offiziellen Pressetermin in Wunsiedel: Toyota GT 86

Samstagmittag hatte ich für TEV zwei Fotosessions an der Hohensaas und zwischendrin schnell mal bei der Sonderprüfung am Autohaus Engel vorbeigeschaut

Diese Prüfung war so nicht vorgesehen

Am späten Samstagnachmittag kam mir auf dem Weg nach Bad Elster der Rallyetross entgegen, wo die Sechsämterland Classic eine Kaffeepause am Kurhaus eingelegt hatte. Mein Ziel lautete ReBeatles, eine fantastische Beatles-Coverband, die im Sgt. Peppers Gewand auf der Bühne im Kurpark stand.

Klick auf Celica TA22 verlinkt zur Galerie

mk 24-06-12

Hier der Bericht von Gerd Plietsch:

Doppelsieg für Marktredwitzer Ziegler-Familie bei 9. SECHSÄMTERLAND-Classic 2012

(sc) – Mit einem überraschenden aber keineswegs unverdienten Doppelsieg für die Marktredwitzer Ziegler-Familie endete am Samstagabend die 9. Ausgabe der SECHSÄMTERLAND-Classic, der aus dem sportlich-kulturellen Leben des Kreis- und Festspielstadt Wunsiedel seit Jahren nicht mehr wegzudenken Oldtimer-Rallye.

Rainer Ziegler sen. und sein Waldsassener Beifahrer Manfred Keller rollten mit der Startnummer 97 auf ihrem 1982er VW Golf GTI und einer beständigen und vor allem fast fehlerfreien Fahrt das Feld sozusagen von hinten auf, und waren am Ende mit ganzen 3,38 Strafpunkten die Allerersten des Klassements, vor den beiden Söhnen Rainer jun. und Andreas Ziegler, die ihren 1977er Porsche 911 SC 3,0 und einer fast genauso fehlerfreien Fahrt mit 3,76 Strafpunkten auf Platz zwei des Gesamtklassements fuhren. Den dritten Platz auf dem SECHSÄMTERLAND-Classic – Siegertreppchen besetzten Jens und Markus Günther (Wunsiedel/München), die mit einem sehr schönen aber auch sehr seltenen Renault R8 Major aus 1965 an den Start gegangen waren und mit lediglich 4,13 Strafpunkten das Ziel erreichten.

Angeführt vom Voraus-Fahrzeug, dem legendären „König von Afrika“ (einer Toyota Celica, die in den achtziger Jahren des vorigen Jahrtausends mehrfach die „East-.African-Safari-Rallye“ gewinnen konnte), und begleitet von den launigen Sprüchen des Mit-Organisators Günter Boßner (Wunsiedel), der an den beiden Rallyetagen an der Start- und Zielrampe in der Wunsiedler Jean-Paul-Straße als Streckensprecher fungierte, nahmen am Freitagnachmittag ab 17:01 Uhr 98 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten, europäischen Ausland, die SECHSÄMTERLAND-Classic 2012 unter die historischen Räder.

Die über gute 90 km führende Freitagsetappe begann mit einer Orientierungsetappe von Bibersbach über Rügersgrün und Holzmühl nach Habnith und führte von dort aus weiter über Großwendern und Hohenbuch nach Kirchenlamitz zur „Rollprüfung“ am dortigen Rathaus, wo große Zuschauermassen die Teilnehmer begrüßten. Höhepunkt des Freitages war aber der schon mehr als traditionelle „Marktplatz GrandPrix“ in Weißenstadt, wo es sich die Mesnerin der St.Jacobus-Kirche auch in diesem Jahr nicht nehmen ließ, für ihren mit der Startnummer 85 auf seinem Opel Commodore B an der SECHSÄMTERLAND-Classic wieder teilnehmenden Pfarrer Hans-Hermann Münch die Kirchturmglocken zu läuten. „Das ist für uns immer ein sehr, sehr emotionaler Moment!“ bekräftigte auch Manfred Busch, ebenfalls Weißenstädter Urgestein und als Verwaltungsangestellter im Rathaus auf der Position des Beifahrers genau richtig eingesetzt. Danach erreichten die Teilnehmer, nachdem sie beim Wunsiedler Autohaus Engel noch kurz eine geheime Sollzeitprüfung absolvieren mußten, schon wieder Wunsiedel und fachsimpelten im Ziellokal, der Fichtelgebirgshalle, mit Freunden und Kollegen ausführlich über Veranstaltung und Veranstalter, aber hauptsächlich über ihre fahrbaren Untersätze.

Derweil legten die hilfreichen Engel´schen Servicemechaniker am Triumph TR 6 des Marktredwitzer Ehepaares Klaus und Elke George eine längere Nachtschicht ein, um dessen Vergaserprobleme zu lösen und zu beheben. „Gottseidank ist ihnen dies auch gelungen“, berichtete ein hochzufriedener und zutiefst dankbarer Klaus Georg beim samstäglichen ReStart. Auch ein Lichtmaschinenproblem wurde nächtens noch an einem anderen Fahrzeug zur Zufriedenheit seiner Besatzung gelöst, so dass am nächsten Tag auch alle havarierten Teilnehmer wieder an den Start gehen konnten.

Da wurde es dann so richtig ernst, als Sprecher Günter Boßner ab 9:01 Uhr auf die große, 250 km lange Etappe über den Steinwald bis nach Hof und wieder zurück, aufrief, wobei gleich zweimal die Tschechische Republik zu durchqueren war. Erste Station war noch am Vormittag die gut besuchte Schlauchprüfung in der Marktredwitzer Fußgängerzone, dann folgte eine weitere Orientierungsetappe in Richtung Grenze nach Tschechien und dann der Abstecher über Cheb, As, Hranice und Ebmath, Neugattendorf nach Hof. Dabei fielen die mit einer CARABINIERI - Lackierung und einem entsprechenden Blaulicht auf dem Dach ihres 1968er Alfa Romeo Giulia Bollino Oro ausgerüsteten Chris und Liam Archer der tschechischen Polizei ín die Hände, die für derlei „Späße“ überhaupt kein Verständnis zeigte und den beiden erst nach langen und langwierigen Kontrollen und Überprüfungen überhaupt eine Weiterfahrt, wieder zurück nach Deutschland, ermöglichte.

In Hof angekommen stand zunächst das Autohaus Engel im Fokus der Teilnehmer und vieler Zuschauer, denn eine Vor- und Rückwärtsprüfung fordert alle Sinne – die ein Autofahrer, der nach vorne fahren will – nicht immer unbedingt abruft. Im Anschluss gab es die verdiente Mittagspause in den ansprechenden Räumen des Hofer Theresiensteins, wo je nach Gustus Fisch- oder Fleischgerichte serviert wurden. Dann ging es zum absoluten Hofer Highlight, der Schlauchprüfung in der Hofer Altstadt, wo sich in den Straßencafe´s ein zahlloses Publikum versammelt hatte, dem dann auch durch Günter Boßner eine phantastische Oldtimer-Parade präsentierte werden konnte. Zum Abschluss im Raum Hof stand beim Autohaus Engel eine weitere Sonderprüfung an, in der eine Prüfung in eine zweite verschachtelt war, bevor die Teilnehmer auf die Rückreise nach Wunsiedel gingen.

Diese führte sie allerdings zunächst noch ins vogtländische Kurbad Bad Elster, wo im historischen Kurhaus und vor einer phantastischen Kulisse Kaffeepause gehalten wurde, bevor die restliche Strecke, noch einmal durch die tschechische Republik, nach Selb führte. In der Fußgängerzone wurde die hier schon traditionelle Schlauchprüfung gefahren, danach folgte noch eine weitere geheime Sollzeitprüfung und eine letzte Orientierungsetappe bei Großwendern, bevor die Teilnehmer erschöpft aber zufrieden gegen 17 Uhr das Ziel in Wunsiedel erreichten, und übersprudelnd ihre Erlebnisse der letzten Stunden kundtaten und die Veranstaltung und die Veranstalter beim Willkommenssekt für „eine erneut tolle Veranstaltung mit tollen Strecken“ überschwenglich lobten.

Wegen eines Vergaserproblem an seinem 1932er Opel 18 N fiel der Marktredwitzer Franz-Dieter Bley, der mit der Startnummer 2 in den Samstag gestartet war, im Verlauf des Tages im Klassement immer weiter zurück – erreichte aber letztlich das Ziel doch noch in Wertung! Nicht in Wertung das Ziel erreichte der Münchberger Norbert Hertrich, dessen 190er Mercedes in aussichtsreicher Position rangierend mit einem Motorschaden nach der Mittagspause am Samstag vorzeitig abgestellt werden musste.

Danach ging es für die Teilnehmer darum, sich am Buffet im Festsaal in der Wunsiedler Fichtelgebirgshalle von den ´Strapazen` der letzten eineinhalb Tage zu erholen und vor allem sich mit den Gleichgesinnten über Erfolg oder Mißerfolg ausgiebig auszutauschen.

Bei der abschließenden Siegerehrung bedanke sich Organisationsleiter Günter Boßner bei allen Helfern für deren überaus engagierten Einsatz und die tatkräftige Mitarbeit und erinnerte auch an den kurz vor der Veranstaltung verstorbenen „Schmied“, einen Mitarbeiter des Autohauses Engel, dem unter anderem die Start- und Zielrampe der SECHSÄMTERLAND-Classic sowie das neue Siegertreppchen zu verdanken ist. Aber auch den Teilnehmern sprach Boßner ein großes Lob aus, zunächst „für das faire Verhalten auf der Strecke“, lobte aber auch das Können von Fahren und Beifahrern, denn „die Abstände waren vor allem im Vorderfeld teilweise so gering, da hätten etliche andere auch gewinnen oder sich anders platzieren können!“

Lobend über die Veranstaltung äußerte sich auch die wieder einmal in Wunsiedel am Start befindliche zweifache Damen-Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied (Bad Bayersojen), die in einer Toyota Corolla aus 1971 den hochrangigen Toyota-Manager Masato Katsumata durch das Sechsämterland, Hochfranken und das westliche Böhmen den Weg wies und mit ihm am Ende sogar ihre Klasse gewinnen konnte.

Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail sowie erste Bilder zur SECHSÄMTERLAND-Classic 2012 gibt es auch im Internet unter www.sechsaemterland-classic.de

 ERGEBNISSE (Gesamtwertung): 1. Rainer Ziegler sen./Manfred Keller (Marktredwitz/Waldsassen) VW Golf GTI, 1982, 3,38 Strafpunkte; 2. Rainer jun. und Andreas Ziegler (beide Marktredwitz) Porsche 911 SC 3,0, 1977, 3,76; 3. Jens und Markus Günther (Wunsiedel/München) Renault R8 Major, 1965, 4,13; 4. Udo Zinnecker/Markus Oechsler (Waldsassen/Wunsiedel) MG TF 1250, 1955, 4,27; 5. Rainer Koch/Jose Antonio Gallardo (Stein/Nürnberg) VW 356 Speedster Replica, 1959,, 5,02; 6. Masato Katsumada/Isolde Holderied (Köln/Bad Bayersojen) Toyota Corolla KE 35 Coupé, 1971, 5,04; 7. Gotthold Hümmer/Sven Hartwich (beide Coburg) Opel Kadett C Aero, 1977, 5,43; 8. Michael Ricke/Joanna Deliciaris (beide München) VW 1600 Typ 3 Stufenheck, 1966, 5,82; 9. Rolf Richter/Roger Jäckel (beide Marktredwitz) BMW 1802L, 1975, 6,07; 10. Markus Grundmann/Ines Popp (beide Bad Berneck) Fiat 124 Sport Spider, 1970, 7,22.

Klassensieger wurden außerdem:

In der Klasse 3 (1 Starter - Baujahre 1905 bis 1930): Hans Fraas/Ludwig Kleemeier (beide Wunsiedel) Ford A, 1930, 51,26; in der Klasse 4 (1 Starter - Baujahre 1931 bis 1940): Franz-Dieter Bley/Karl Nickl (beide Marktredwitz) Opel N 18, 1932, 654,81; in der Klasse 5 A (8 Starter - Baujahre 1941 bis 1959): Udo Zinnecker/Markus Oechsler (Waldsassen/Wunsiedel) MG TF 1250, 1955, 4,27; in der Klasse 5 B (15 Starter - Baujahre 1960 bis 1965): Jens und Markus Günther (Wunsiedel/München) Renault R8 Major, 1965, 4,13; Klasse 6 I (30 Starter - Baujahre 1966 bis 1971): Masato Katsumada/Isolde Holderied (Köln/Bad Bayersojen) Toyota Corolla KE 35 Coupé, 1971, 5,04; in der Klasse 6 II (42 Starter - Baujahre 1972 bis 1982): Rainer Ziegler sen./Manfred Keller (Marktredwitz/Waldsassen) VW Golf GTI, 1982, 3,38

Die Damenwertung gewannen Ute Fraas/Irina Thürig (Wunsiedel/Thierstein) Daimler-Benz 280 SL, 193, 23,51; den Mannschaftssieg holte sich das Team Cube mit den Teams Richter/Jäckel (Nr. 69), Pürner/Kraus (Nr. 20) und Scharf/Schmidt (Nr. 80) und 25,60 Punkten vor dem Team Toyota mit den Teams Katsumata/Holderied (Nr. 48), Franz/Mathee (Nr. 73) und Stolze/Strobel (Nr. 72) und einer Strafpunktsumme von 25,62.

 

 
 
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