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 aktuelle Veröffentlichungen 2017

aktuelle Veröffentlichungen 2017

Achtung!! Die Texte können Spurenelemente HOchFränkischen Dialekts enthalten

Dezember 2017

Fotografiert am 8. Juli 2017 bei Classic Love auf dem Flugplatz Zell-Haidberg. Zum Jahreswechsel 79/80 fuhr ich selbst einen Scirocco 1 vor der Modellpflege. Allerdings einen 75er 70PSler in Orange. Mir persönlich gefallen wahrscheinlich deshalb die Urmodelle mit den nicht um den Kotflügel gezogenen Blinkern und den einfachen Stoßstangen besser als das nachfolgende Plastikzeug. Erstaunlich ist nicht nur, dass ein 1,1 Liter mit 50 PS Modell überlebt hat. Ein „kleiner“ Scirocco entging der Aufrüstung zum TS oder gar GTI und er durfte seinen „matching number“ Status behalten. Zudem er entging sogar der optischen Umrüstung auf Doppelscheinwerfer. Beim Mittelseitenposter mit A-Seite Corrado und B-Seite Scirocco täte mich interessieren, welche Seite an den Garagenwänden öfter hängen wird

Fotografiert am 8. Juli 2017 bei Classic Love auf dem Flugplatz Zell-Haidberg. Schon bei der Einfahrt in das Gelände bemerkte ich im Rückspiegel einen Käfer mit Export-Stoßstangen. Der 62er blieb nicht der einzige Käfer der Veranstaltung, doch Chromleisten und dieses exotische Muster an den Flanken konnte ich nicht entgehen lassen. Dass ich am liebsten auf Flugplätzen fotografiere, erwähne ich hier nicht zum letzten Mal. Die notwendige DIN A4 Seite lief relativ flüssig. Da sich meine Lieblingsmusik in den frühen 60ties abspielt, verband ich Beatle und Beetle in Text und Überschrift. Eine Alternative für die Überschrift wäre „Wolfsburg Beat“ gewesen in Anlehnung an die britische Coverband „Hamburg Beat“

Fotografiert am 5. Juni 2017 während des Young/Oldtimer Treffen in Thurnau. Eigentlich ist diese Veranstaltung am Autohof Vogel – warum auch immer - als Youngtimer-Treffen ausgeschrieben. Was Freunde alter Ware freilich nicht von abhält, ihr Oldtimer-Schätzchen dort zu präsentieren. „Collector Cars“ nennt man in den USA würdig in Ehren ergraute Fahrzeuge und zweifelsohne gehört der Autenrieth schon auf Grund seiner Seltenheit zu dieser Gattung. Um ihn ohne störenden Hintergrund fotografieren zu können, wählte ich ein Eck auf dem LKW-Parkplatz des benachbarten Kempe Autohof. Bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Kunstlicht und ohne Stativ zu fotografieren, birgt einige Risiken in sich. Doch es geht auch ohne. Hier die Werte des Mittelseitenposters: Nikon 750: ISO 320, 1/125, Blende 10. Im Photoshop dezent aufgehellt.

November 2017

Fotografiert am 11. September 2016 auf dem Segelflugplatz SAD während des Opeltreffens in Wackersdorf. Unübersehbar parkte der Olympia Rekord auf der rechten Seite kurz hinter dem Eingang. Ist der so alt wie ich? Sogar noch einpaar Monate älter, erfuhr ich vom baujahrgleichen Besitzer. Drei 53er machten sich auf den Weg zum Flugplatz, dessen Weite des Raums exakt meiner fotografischen Vorliebe entspricht. Schneller hatte ich selten eine Überschrift gefunden. Der McCartney Song aus der Sgt. Peppers rauschte während der Fotografiererei durch meinen Kopf und eigentlich hatte ich während des Interviews den Text bereits so gut wie geschrieben. Der Opel lag ziemlich lange in der Redaktion, dafür belegt er nun 8 Seiten und eines von zwei Mittelseitenpostern.

Fotografiert am 27. Mai beim Opel Treffen des Opel Club Pegnitz 98 e.V. auf dem Flughafen Pegnitz. Inmitten startender Boeing 747 und landender Ärbussen 300 riefen mir die Böhleins zu. „Wir haben was Frisches für Dich“. Damit meinten Sie nicht ein fetzen Schneggla, sondern einen gepflegten Manta, den sie für den Junior angeschafft und aufgebaut hatten. Stolz fuhr der 15-jährige Leon die Neuanschaffung vor. Sprichwörtlich warf ich mich mit meiner Kamera zu Boden, um aus der Froschperspektive alle Büschla, Sträuchla und Bäumla hinter dem Fahrzeug verschwinden zu lassen. Siehe Doppelseiten 54/55 und 58/59:  Nur das Fahrzeug in Mittelpunkt gerückt ohne störende Elemente. Das ist mein Ding. Der Text war relativ schnell geschrieben dank ausführlichem Interview mit Vater und Sohn.

Fotografiert am 9. Juli 2017 beim Real Steel - 2. Kadett C und Oldtimertreffen in Forchheim. „Was suche ich eigentlich?“ Diese Frage stelle ich mir manchmal solange, bis ich das richtige Objekt gefunden habe. Und diesmal fiel meine Wahl auf diesen Kadett A. Doch der Besitzer blieb zunächst unauffindbar. Peter Senfft brachte mich auf die Fährte: „Der hat eine Tüte in der Hand, weil er gerade Kadett-A-Teile bei mir gekauft hat“ Danke Peter, denn dank Tüte habe ich ihn gefunden. Bei der Fotografiererei habe ich Scheiß gebaut, weshalb dieser Kadett nur auf 4 Seiten erschienen ist. Voll aufgerissenes 300mm Zoom ohne Stativ mit 1/125 bedeutet nichts Gutes: Ich habe alle meine kompakten Tele-Aufmacherfotos verwackelt. Stehen blieb ein grenzwertiger Aufmacher auf Seite S70/71. Schade, aber ich bin ja jung und befinde mich noch in der Lernphase. Danke an die Redaktion für den ausgearbeiteten Luxus-Vorspann.

Oktober 2017

Fotografiert am 3. Juni beim L8-Night Treffen in Schleiz
Strömender Regen bei der Abfahrt nach Schleiz ließen Zweifel aufkommen, ob ein Besuch des Treffens überhaupt Sinn hätte. Glücklicherweise zeigte sich in Thüringen die Sonne und sogar die Rundstrecke war trocken geblieben. Gleich hinter der Einfahrt sorgte ein roter Cayman für beste Laune. Meine „Vogtland-Konneggdschn“ Dirk stellte mich dem Mario vor, der ohne zu Zögern dem Fototermin zustimmte. „Fotos für die Porsche Scene“ weckte wiederum das Interesse von Christian, der sich uns mit seinem RWB anschloss. In der Auslaufzone der Achtelmeile fand ich ein optimales Plätzchen. Cayman first.

16:38: Ich musste mich beeilen. Einerseits brauten sich dunkle Wolken zusammen, andererseits stand in weniger als einer Stunde die „Meile“ auf dem Programm. In exakt 26 Minuten war der Cayman auf der Karte. Direkt im Anschluss folgte der RWB in 31 Minuten. Der Wettlauf gegen die Zeit war gewonnen. Wir räumten das Spielfeld für die Achtelmeile und machten die Datenaufnahme. Den RWB hatte ich für diese Ausgabe vorbereitet und plante den glücklicherweise bereits geschriebenen Cayman für Spätherbst ein. Doch: Kurz vor Redaktionsschluss erhielt ich einen Anruf von Sarah, ob ich noch einen „Nicht-Weißen-Porsche“ auf Lager hätte. Rot ist "Nicht-Weiß", weshalb RWB und Cayman in dieser Ausgabe gemeinsam erschienen sind. Übrigens: Die Schreiberei inklusive Datenblatt, Recherchen, Geschichte, Bildunterschriften und Korrekturen dauert ungefähr 10x solange wie das Fotografieren -> 5 Stunden pro Fahrzeug mindestens.

Fotografiert am 22. April beim Audi RS Treffen in Ingolstadt. .. und Schachti sprach zu mir: „Ich nehme dich mit nach Ingolstadt“. Wo bei anderen Marken die Leistungsgrenze erreicht ist, geht sie bei den Audianern erst richtig los. Ein Durchschnitt von 487 PS wurde bei diesem Treffen ermittelt. Die 500er-Marke wurde wahrscheinlich deshalb nicht geknackt, weil sich einige „Serienmäßig 300+“ mit eingeschmuggelt haben. Der 700 PS Bolide von Christian Leber gewann die Gunst meiner Kamera und Diktiergerät. Das übervolle Datenblatt beweist, dass ich mich bei dieser Geschichte nur auf Schwerpunkte konzentrieren konnte. Zwei Granaten-Audis habe ich noch im Köcher. Herbstarbeit an der Tastatur.

Fotografiert am 28. Mai 2016 beim Young/Oldtimer Treffen in Thurnau.
Ich hätte wetten können, dass das Coupé von Herbert Geyer in der Flash erscheint, bevor er den mausgrauen Lack zugunsten der originalen gelb-weißen Kampflackierung verschwinden lässt. Manchmal dauert es eben ein bisschen länger als gedacht. Seit einiger Zeit sieht das Auto wieder so aus wie auf dem Archivbild auf Seite 63 oben. Zumindest hat der Herbert eine 6-seitige Erinnerung an die „Ruhestands-Lackierung“

September 2017

Fotografiert am 28.Mai 2017 beim VW-Audi Meeting in Schwandorf. „Oberpfälzer Rattentrio komplett“, kann ich vermelden. Warum ich gerne Ratten heranziehe, hat einen ganz einfachen Grund: Ich kann die Geschichte ohne zeitraubende Recherchen vom Interview aus abschreiben. Und im Vergleich zu modernen Autos mit nur Felgen, Fahrwerk, Folie habe ich mehr Spielraum beim Text. Zu den Bildern: Ziemlich kontrastreich war das Wetter an diesem Tag, mit zu viel Sonne mit zu wenig Schatten. Für die Innenraumfotos war kein schattiges Plätzchen in Reichweite, weshalb das Tarnnetz im Licht explodiert. Ratten sind ehr Schattengewächse, doch die äußeren Umstände sind halt kein Wunschkonzert.

Fotografiert am 16.September 2016 in Windischeschenbach. Ich entdeckte den damals nicht fahrbaren DDR-Käfer in der Garage von Andreas Reis im Januar zu einer 911er Session für die Porsche Scene. „Bring ihn zum Laufen, den will ich haben“, bat ich ihn. Beim nächsten Porsche, einem 928er, war der DDRler fällig. Das Wetter entsprach dem Äußeren des optisch ziemlich heruntergekommenen, aber in Sachen Rost zur erhaltenen Käfers. Fotografieren geht schnell, Recherchen dauern etwas länger. Meinen zaghaften Versuch via Fäisbugg ließ ich ziemlich schnell fallen. „Verschrotten“ kann keine Antwort sein und dass das Fahrzeug einem Patchwork gleicht, sehe ich selbst. Glücklicherweise besitze ich „Hobbys“ ab 1953 und das Oswald-Buch, was sich als wertvoller herausstellte als das ganze Internet-Herumgeschmarri

Fotografiert am 28. Mai 2016 und am 6. Mai 2017 in Mistelgau. Die Pritsche stand auf der Hinterachse „grummbaanad wie a alda Fraa“. „Der positive Sturz ändert sich bei Beladung“, meinte Marc. Ich zog die Fotografiererei komplett durch, begann das Datenblatt, legte aber die Bilder auf „Standby“. Im Frühjahr entdeckte ich in Fäisbugg, dass sich in Sachen Fahrwerk etwas getan hatte. Auf ein Neues. Der Hubschrauberlandeplatz erwies sich als optimal, was das kurze Video unter FB Tuningcars.de beweist. Die Seite mit der unlackierten Klappe (Doppelseite 100/101) hätte ich eigentlich nicht fotografieren sollen. Zu spät!

Fotografiert am 11. Juli beim 10. Donau-Opeltreffen zum 15. Jubiläum der Opel Freunde Saal e.V. (ein Treffenbericht aus der guten alten Tuningcars-Schule). Manchmal verstehe ich nicht, warum ich gut gemachte Autos so lange liegen lasse. Beim Treffen Nürnberg Süd letztes Jahr erinnerte mich Henry, dass sein Astra noch nicht veröffentlicht worden ist. Asche über mein Haupt. „Sieht der noch genauso aus wie damals?“ Die  positive Antwort ersparte mir die nochmalige Fotografiererei. Doch so allmählich sollte ich mal in die Seile kommen. Neben den Bildern schlummerte auch das Interview auf der externen Platte. Die Schreiberei ging schneller als vermutet und so kommt der gute Henry (zu seinem Geburtstag) doch noch zu seinem Astra auf Papier. *juhu*

August 2017

Fotografiert am 13. August 2016 beim Opel Treffen des Performance Team in Poppenreuth. Eigentlich ist es ein ganz normaler Opel Rekord, wie er als 4-türige Limousine fast 500.000-mal vom Band lief. 45 Jahre nach Produktion des 73ers wird die Geschichte interessant, zudem er fast die Hälfte seiner Lebenszeit in der Finsternis einer Garage fristen musste. Dass die „arme Sau Rekord“ keine 30.000 auf dem Zähler hatte, ist allzu verständlich. Solche Geschichten mag ich. Zweimal das Interview angehört (Sony MVS) und los ging’s mit der Schreiberei. Ich will mich von den reinen "auf-den-Auslöse-Knopf-Drücker" unterscheiden, in dem ich sowohl als auch meine Arbeit zur Zufriedenheit des Autobesitzers abliefere. Läuft!

Juli 2017

Fotografiert am 20. August 2016 bei awesome classic vor der Shedhalle in Pößneck. Zwei hervorragend gemachte Polo parken nebeneinander. Einen der beiden will ich mitnehmen. Doch welchen? Meine Entscheidung fällt auf diesen G40-Umbau, weil mir der Grillausschnitt so gut gefällt. Als ich dann zum Schreiben beginnen will, kann ich auf der Tonspur weder Telnr, noch E-Mailadresse identifizieren. Lustig gestaltet sich die Google-Suche nach dem Besitzer Manuel Gräfe, gleichnamig mit dem Bundesliga-Schiri. In Facebook wird mir geholfen. Zum Glück, sonst würde der Polo noch heute auf einer externen Festplatte schlummern. Und das wäre Schade für einen Polo I der Spitzenklasse

Juni 2017

Fotografiert am 1. April 2017 am Bahnhof in Arzberg. Patrick Polsters Porsche 964 fotografierte ich zum ersten Mal im Spätherbst 2014 für tev-tuning, wobei sich die Geschichte ausschließlich um TEV betreffende Dinge wie Räder und Fahrwerk dreht. Nachdem ich als Freikämpfer für die Porsche Scene engagiert worden war, wurde Patrick mein allererster Ansprechpartner in Sachen „Materialbeschaffung“. Allerdings haben wir diesen 964er zugunsten anderer Porsche vor uns her geschoben. Um so mehr freuen wir uns über die Titelseite dieser Ausgabe. Ich weiß nicht, ob ich bei den Polsters Porschemäßig durch bin, oder ob noch ein fotografierfähiges Schmuckstück in einer Garage auf mich lauert. Bin ja mal gespannt wie es weitergeht. Auf jeden Fall suche ich frisches Material, da ich für die kommende Ausgabe total blank bin.

Fotografiert beim Boxenstop am VW-Werk Mosel bei Zwickau am 24. Juli 2016. Vor 15 Jahren zählte das Golf Cabrio zu den absoluten Bringern der Szene. Ich sah ihn zum ersten Mal in Freital 2002 beim XS-Treffen kurz vor der Jahrhundertflut. Das Cabrio ist auch heute noch vielen getunten Autos in Sachen Ideen und Aufwand überlegen. Ich steh auf die so genannten "Tuningsurvivors" und hatte ja erst kürzlich mit dem Lemonshaker einen Überlebenden vorgestellt. Leider ist mir der neue Besitzer des Corrado von Thomas Beubl (2002: REG-PJ) ausgestiegen. Die „In guten Händen gelandet“-Geschichte wird also nicht stattfinden. Doch ich hoffe in dieser Saison wieder den einen oder anderen "Überlebenden" finden zu können

Mai 2017

Fotografiert am 28. Mai 2016 in Thurnau. Der SP von Michael Mösinger ist das dritte Auto des Brasilien-Quartetts, das ich an diesem Tag fotografiert habe. Der Karmann TC erschien in Ausgabe 11/2016, der Drag-Variant in 2/2017 und bei der T1-Pritsche will nicht noch wegen der erfolgten Zulassung neue Bilder anhängen. Michael gab mir den Tipp, dass die besten Recherchen unter www.sp2.ch zu finden sind. Die meisten Infos holte ich mir von dieser Seite, die für Interessierte an diesem Fahrzeug eine wahre Fundgrube ist. Mittlerweile hat sich Michael einen SP2 in Alabaster Beige beschafft, der auf seiner FB Seite zu bewundern ist.

Fotografiert beim Boxenstop-Treffen am VW-Werk Mosel bei Zwickau am 24. Juli 2016. Warum ich unter Duzenden von wirklich gut gemachten Volkswagen ausgerechnet diese Rennratte fotografiert habe, begründe ich mit meinem Hang zu total verrückten Fahrzeugen. Dieses „kaputte Ding“ in der Seitenansicht vor dem Eingangstor mit den großen Volkswagenlettern über dem Zaun (Seite 7) – so was gefällt mir. Die auf Band erzählte Geschichte versuchte ich mit Recherchen über 1/4 und 1/8 Meile  zu ergänzen, wobei im Netz derartige Ergebnisse recht spärlich veröffentlich werden

Fotografiert beim 2. VAG Meeting bei Motor-Nützel in Hof am 9.Juni 2016. Der späte Scirocco I der Modellpflege war mir schon bei vorherigen Treffen positiv aufgefallen. Es war das erste Fahrzeug, das ich mir bei diesem Treffen herauspickte. Wir blieben auf dem Nützel-Gelände, da der Platz hinter dem Hauptgebäude zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Teilnehmern belegt war. Der „Bäumla-Büschla-Sträuchla“-Hintergrund ist ähnlich dem des NL-Golf G60 von Kollegen Dominique Fourcade auf den vorherigen Seiten. Es ist halt nicht ganz einfach, das ganze Grünzeux abzuholzen, um einen freien Blick auf das Mittelmeer zu erhalten. Layout-technisch durchaus möglich. Aber nein, das machen wir nicht!

Fotografiert am 29. September beim Opeltreffen in Weißenfels
„Nur einen Opel fotografieren, aber dafür den Besten“ nahm ich mir vor. Am Bewertungsplatz an der Saale trafen sich die Pokalfinalisten zum direkten Vergleich. Zunächst nahm ich einen Corsa ins Visier, dessen Besitzerin allerdings nicht unbedingt Lust auf Fototermin hatte. Zum Glück. Ich plauderte mit „Opeldave“ Huchel, dessen Kadett mit offenen Hauben die Juroren erwartete. Genau der isses! Die Fotografiererei erledigten wir direkt auf dem Platz im nicht einsehbaren Bereich. Schwieriger war die Schreiberei, weil mir meine ersten beiden Versionen nicht gefielen. Dave war immer über den Stand des Textes informiert und er gab innerhalb kürzester Zeit Antworten auf meine Fragen. Die relativ späte Erscheinung war meine Absicht. Erstens wollte ich im Frühling einen Kracher und zweitens zunächst die blaue Limo von Franky Busch veröffentlicht haben. Dafür hat die Redaktion blitzartig reagiert: Am 16 März gingen die Dateien via Wetransfer nach Herten und am 31. März entdeckte ich die Titelseite in FB

April 2017

Fotografiert am 10. September 2016 in Bobengrün. Nach dem Jochen und ich vom Steinbruch in Hadermannsgün zurückgekehrt waren (Wüstenfuchs Porsche Scene 12/2016), begaben wir uns auf die Suche nach einen geeigneten „Foddobläzza“. Nach einigen Kilometern vergeblicher Sucherei entschieden wir uns für ein Stoppelfeld, was durchaus mit der Aufmachung des Autos korrespondiert. Die technischen Dinge klärte ich mit Jochen ab, den zukünftigen Einsatz mit Hans und die Infos über den Farbton erhielt ich von Erich Gehringer, Land Rover Händler in Hof. Ein kleiner Fehler ist in der Bildunterschrift S43 rechts oben: Auf dem Bild ist die Nationalflagge von Südafrika zu sehen. Das Logo ist das geschwungene E auf den Türen.

Fotografiert am 27.10.2016 bei Naila. Franco Hönl traf ich in Bad Steben an der Spielbank während des Oldtimer-Treffens. In weiser Voraussicht, noch einen Audi für die 2. Ausgabe 2017 zu benötigten, sprach ich mit ihm über einen Fototermin. Für meine letzte Session des Jahres fuhren wir in Naila „hinten naus“. Ich schlug eine kleine Abzweigung vor, da ich dort aus dem „Schützengraben“ heraus fotografieren konnte. Das Aufmacherbild (Seite 68/69) ist ein typischer Kolb im „Alte Schule Autotuning Stil“, allerdings mit nur dezent eingeschlagenen Rädern im geringen Tele-Modus (nur 180mm). Den Winkel des Mitzieher-Fahrfotos bergab brachte ich durch Schräghalten der Kamera in die Waagrechte. Die Recherchen über den Talladega waren so einfach nicht, da im weltweiten Netz widersprüchliche Abgaben herumgeistern. Nach mehrfachen Telefonaten und Korrekturen bekamen wir den Text in den Griff. An dieser Stelle ein Kompliment an den Layouter im Verlag. Die Anordnung von Text und Bild gefällt mir.

Fotografiert beim 6. Opeltreffen der Opel Freunde Katzwang am 17. Juli 2016. Ich hatte den roten Tigra Twintop (Opel Flash 12/2016) im Kasten und drehte noch einige Runden über den Platz. Was für ein wunderschönes Auto hat Opel Ende der Fünfziger gebaut?  Ein paar mal schlich ich um den 58er Kapitän, ohne dem Besitzer Martin Niedermeier meine Absicht kundzutun. Diese wunderbare Seitenlinie mit abfallendem Dach, aus heutiger Sicht ein 4-türiger Shooting Break, allerdings ohne große Heckklappe, wurde damals dem Kapitän zum Verhängnis. Das in den Einstieg ragende Eck ebenso. Egal. Auf der Suche nach einem Foddobläzzla landenden wir in einer nahe gelegenen Ortschaft. In einer Seitengasse entdeckte ich einen freien Fleck. Entgegen meinem üblichen Stil ließ ich die Räder nicht einschlagen und fotografierte lediglich mit Brennweite 100. Das Mittelseiten-Poster ist eine positive Überraschung, was mit Sicherheit dem Martin ebenso saugut gefällt.

Fotografiert am 15. Mai 2016 beim 10. Int. Opeltreffen des Opelclub Pegnitz 89 e.V. Vor Jahren schon hatte der Buschmanns Franky nachgefragt, ob ich nicht irgendwann einmal seinen Kadett für die Flash fotografieren könnte. „Doo mussd fei noch awenglawoss machn“ erhielt er als Antwort. In den Wintersässongs hat er immer „awenglawoss gmachd“, bis schließlich auf dem Flughafen oberhalb der Metropole Pegnitz die Stunde der Wahrheit schlug. Glücklicherweise befindet sich an der Einfahrt zu den Start und Landebahnen ein freier Fleck ohne das lästige „fränkische Gewächs“ im Hintergrund. Leider störte mich in weiter Ferne ein Wald. Schnell abholzen oder mich Tieferlegen? Ich entscheid mich für Letzteres. Es war eine verdammt anstrengende Auf-und-Nieder-Fotografiererei, schließlich liegt meine BW-Grundausbildung über 40 Jahre zurück. Dafür sind die Bildla ohne Störeinflüsse.

so würde die Seitenansicht (S83 oben) im Stillgestanden aussehen, wenn ich mich nicht tiefergelegt hätte

Fotografiert am 21. August 2016 beim VW-Audi Treffen Bamberg. Dieses Treffen ist in Oberfranken sozusagen der Saisonrausschmeißer. Ich nutze es, um noch ein oder zwei Opfer für die VW Scene ja nach Bedarf abzuschießen. Vor einigen Jahren hatte ich mir schon einmal einen Touran in Bamberg, besser gesagt in Hallstadt geschnappt. Dieser Breitbau sollte mein Nächster sein. Leider spielte das Wetter „April“. Kurz nachdem ich den Besitzer Alexander Wirth aufgetrieben hatte, war Regen angesagt. Raus vom Gelände wäre zu umständlich gewesen, also suchte ich und fand eine neutrale Wand, passend zum Lack. Das Auto wurde kurzfristig von Regentropfen befreit und los ging’s. Der Vierseiter ohne Innen- und Motorraumfoto (seriennah) hinterlässt einen textintensiven Eindruck. Die von Alexander vorgeschlagene Überschrift, ein Zitat von Oliver Kahn, fand keinen Gefallen in der Redaktion.

Fotografiert am 7. August 2016 beim 2. VW-Audi Treffen in Pegnitz.  Es traf sich ein guter Teil der alten Garde auf dem Parkplatz des Supermarktes am Kreisel. An diesem Tag hätte ich fotografieren können wie ein Weltmeister. Doch gemach, so viele Volkswagen bekomme ich ja nicht unter. Ralf Dennerleins Lemonshaker hatte ich vor über 15Jahren für die AUTOTUNING fotografiert. Dieser Artikel ist sozusagen ein Remake. Wenn von Godzilla Neuverfilmungen gemacht werden, warum sollte ich dann nicht neue Fotos von diesem Golf machen? Die Sache mit dem „Foddobläzzla“ war so einfach nicht, da mein Stammplatz nicht zur Verfügung stand. Durch Halb-Oberfranken zu fahren erachtete ich als wenig sinnvoll. Auf der anderen Seite des Kreisels ließen wir uns vor meinen „heißgeliebten“,. Büschla und Sträuchla nieder. „Geddscha“ sagt der Franke.

März 2017

Fotografiert am 4. September 2016 beim Wesselinger Oldtimertreffen. Der Buddy Holly Rekord fiel mir bei den Golden Oldies in Wettenberg auf. Als Freund verrückter Fahrzeuge wollte ich den unbedingt mitnehmen, da er mit Sicherheit eine gute Geschichte hergeben würde. Es war purer Zufall, dass ich die „Holly Hoppers“ bei diesem gigantischen Treffen gefunden habe. Wir einigten uns auf den Termin in Wesseling, was zeitlich mit der Rückreise meiner Liverpool (beatleweek)/Holland(Automuseen) Tour übereinstimmte. Selten hat man wettermäßig so viel Glück. Kurz vor Wesseling schien ein fetter Wolkenbruch meine Hoffnungen zu zerstören. Den Holly Hoppers erging es ebenso. Doch als wir beide fast gleichzeitig in der Innenstadt eintrafen, fiel die Sonne aus allen Wolken. Zum ersten Mal in meiner Flash-Laufbahn (seit Ende 2002) kommen beide Poster aus meiner Kamera

Fotografiert am 13. August 2016 beim Treffen des Opel Performance Team Erbendorf in Poppenreuth. Der Schorsch hatte bei mir angefragt, ob wir für die Opel Flash eine Neuauflage seines Calibras machen könnten. „Frrreilich, wenn ausreichend Änderungen im Vergleich zu 2011 passiert sind“, antwortete ich ihm. Nach einer kurzen Informationsstunde (Schorsch weiß viel zu erzählen) einigten wir uns auf Poppenreuth. Ein Foddobläzzla (fränk. für Location) dort zu finden, ist so einfach nicht. Ich erinnerte mich an die glorreichen Treffen des Ford Team Oberpfalz in Poppenreuth und lotste Schorsch Richtung Fußballplatz. Die Freunde des SV Poppenreuth werden ihre reine Freude vor allem an Seite 24/25 haben. Dass ausgerechnet die Bandenwerbung des ehemaligen Opel Händler Memmel total veraltet ist, könnte die Luisengarage wettmachen, die in dieser Woche einen alten Memmel-Betrieb in der Oberpfalz übernimmt. Hey Schorsch: Mittelseitenposter!

Februar 2017

Fotografiert am 26. Juni 2015 größtenteils auf dem Gelände des Bergwerks Arzberg (das unveröffentlichte Fahrfoto außerhalb Arzbergs). Chronologisch gesehen ist der 912 mein erstes für die Porsche Scene fotografierte Fahrzeug, eine Stunde vor dem roten „Irgendwie und sowieso" Targa (Porsche Scene 8/2015). Lange schob ich die Schreiberei vor mir her und hatte den 912er sogar schon aus meinen Übersichtsmails für die Redaktion herausgenommen. Als ich im Herbst bei Patrick Polster wegen einer Fotosession mit seinem 964er Carrera 2 anfragte, erinnerte er mich freundlich an den 912. Ein „Herz wie ein Bergwerk“ lautete meine Originalüberschrift, der das Fendrich-Intro folgt. Im Text findet man die Überschrift „Survivor“, die der Redaktion besser als das „Bergwerk“ gefiel

Fotografiert am 18. April 2016 bei Windischeschenbach. An diesem Tag hatte ich bei Andreas Reis einen Fototermin für die Porsche Scene abgemacht. Nachdem der 911er im Kasten war (Porsche Scene 5/6 2016) kümmerten wir uns um André Caspers Arcomobil, das zu diesen Tagen bei Andreas auf Kur weilte. Der Ausritt ins Gelände war tatsächlich von lautem Gelächter begleitet, da der Unterboden Geräusche von sich gab, die man sonst von Disney Comics her kennt *krisch*knacks* *schepper*boing. Als dann Andreas im Oberpfälzer Dialekt „der schlaaft sich scha noch ei“ fallen ließ, wusste ich, das wird eine schöne Geschichte geben. Das Interview mit André habe ich die Woche darauf nachgeholt, kurze Zeit später die „Gschichtn gschriem“ und ihn gegenlesen lassen. Die Überschrift hat André vorgeschlagen. Nun mussten wir nur noch darauf warten, bis ein Platz in der Serie „Bulli der Ausgabe“ frei wird. Bingo!

Fotografiert am 28. Mai 2016 in Thurnau. Der Variant 1600 von Marc Pointinger ist das zweite Auto des Brasilien-Quartets, das ich an diesem Tag fotografiert habe. Michael Mösingers Karmann TC erschien in Ausgabe 11/2016 und als nächster Brasilianer steht sein SP an. Leider sind die von Marc zugeschickten Bilder vom Dragstrip aus Brasilien zu kleine Miniaturen, um sie ohne Qualitätsverlust auf Papier zu drucken. Auf Grund der fehlenden Zulassung blieben wir auf dem Werkstatt-Gelände, hatten aber dennoch unseren Spaß. Im Nachgang ärgert es mich, kein Video von dem verdammt lauten „Laubbläser“ gemacht zu haben. Der Druck aus dem „Sao Paulo Auspuff“ wäre es wert gewesen. Ich plädiere dafür, das Auto im Brasilianischen Zustand zu belassen. Zuviel originalen Charakter würde der Variant wahrscheinlich einbüssen, sollte der TÜV ihn erstmal in die Finger bekommen haben.

Fotografiert am 10. Juli während des Slalomwettbewerbs auf dem Flugplatz Speichersdorf.
Beim Opel Treffen Pegnitz im Mai fragte mich Michael Holländer, ob ich nicht mal seinen Kadett E für die Flash machen könnte. Wir einigten uns auf einen Termin, bei dem ich den Kadett bei seinem ersten Renneinsatz in dieser Version ablichten konnte. Das Flugfeld in Speichersdorf ist optimal für solche Dinge, wenn ich auch wegen des Wettbewerbs etwas eingeschränkt war. Die Fahrfotos konnte ich leider nicht von der Position aus machen, wie ich es gerne gehabt hätte. Von der Schreiberei her gab der Kadett überdurchschnittlich viel her, deshalb hat der Text im Vergleich dezente Überlänge. Wünschen wir Michael Holländer in der neuen Saison unfallfreie Rennen und viele Pokale

Januar 2017

Fotografiert beim VW-Audi-Treffen in Schwandorf am 29. Mai 2016: Stell dir vor, du bist bei diesem VW-Audi-Treffen und hast nur die Zeit, um einen Audi zu fotografieren. Welchen Audi würdest du auswählen? Ich entschied mich für die „Junge Schule“ der Effektlackierungen, wie sie in der glorreichen Tuningphase bis 2008 üblich war. Ohne den Supermarktplatz zu verlassen, gestaltete sich die Suche nach dem geeigneten „Foddobläzzla“ (!! saumäßiges Fränkisch) als schwierig. Auf dem  Poster erkennt man einen gelben Audi, der sich im Bereich der Spiegelung sonnte. Egal, der Andromeda-Lack, von dem ich die Überschrift ableitete, steht den 87er Audi 90. Hauptsache, die mit Norwin Schleinkofer ausgearbeitete Geschichte (Interview + Gegenlesen + Korrigieren + Erweitern) passt. Und wir freuen uns beide, 6 Seiten + Mittelseitenposter in der Audi Scene erobert zu haben.

Fotografiert am 9. April 2016 in der Schadestraße in Chemnitz. Bei einem Kurzbesuch wenige Tage zuvor besuchte ich das SchrauberElDorado in Chemnitz, um mich nach dem Wohl der Mike Wolfschen Opels zu informieren. Letztendlich landete ich in der Halle des Manta Club Sachsen, in der dieser Ascona A parkte. Kurzfristig vereinbarte ich mit Falk Hofmann einen Termin, der optimal mit meiner kleine Sachsentour an diesem Tag korrespondierte. Roter Ascona mit Feuerwehr im Hintergrund? „Passdscho“ sagt der Franke. Dass der Ascona so spät veröffentlicht wurde, liegt daran, dass die Redaktion bereits einen roten  Ascona A eingeplant hatte und der weiße Ascona A von Daniel Weigelt (11/16) ebenfalls in der Warteschlage kreiste. Wer das Foto mit den Sitzen auf Seite 56 betrachtet, dem wird bewusst, dass ein von mir fotografierter Oldtimer nicht unbedingt perfekt sein darf. Die Geschichte muss passen!

Kick auf den Wüstenfuchs verlinkt zu den Veröffentlichungen 2016 und früher

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