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 Capri

...das Thema der Classic Mobil 2006 in München vom  11. bis 12. März

Aus dem Straßenbild sind sie so gut wie verschwunden. Gut, vereinzelte Capri III entdeckt man noch hie und da. Und wenn irgendwo ein Ford- oder gar ein Capri-Treffen angesagt ist, schwärmt Ford populärstes Coupé (in Europa) zum Zielpunkt. Und dieses Ziel lautete am Wochenende 11./12. März Olympiahalle München, wobei allerdings auf Grund der Witterung passive Fortbewegung auf dem Hänger angesagt war. Der kleine Schwarm an ausgesuchten Capris ist dem Veranstalter CM-Companies GmbH zu verdanken, der den bereits seit drei Jahren teilnehmenden Capri Fahrern anbot: Macht Ihr das Thema 2006?
Sie gaben die Zusage und damit begann die Arbeit. Unter der Flagge des Capri RS Club Nürnberg entwickelte man ein Konzept, um die knapp 250 qm große Fläche in der Arena der Olympiahalle besuchergerecht aufzubereiten. Die Auswahl der Autos spielte dabei eine große Rolle, da sowohl der Originalzustand, als auch der Motorsport und die Szene unter einem Hut gebracht werden mussten. Jedoch nicht auf blankem Hallenboden! Über Verlegung des auf die Schnelle organisierten Messeteppichs in 2 Meter Bahnen wird man wohl noch in Jahren sprechen. Die Mannschaftsaufstellung gab der Veranstalter vor, denn an der Front mussten die drei Generationen im originalnahen Zustand stehen. Der Rest wurde dem Club überlassen, die im Mittelfeld die Rennabteilung und als Vertreter der Szene den Flügeltür-Capri am Eingang der Arena postierten. Gegenüber im Mittelgang unterstützte Geigercars den Stand der Capris mit dem schwarzen Mustang, der auch auf dem Auto Salon in Nürnberg ausgestellt war.

Es war ein toller Erfolg. Wie viel Tausend Besucher diese Ausstellung besucht haben mögen, die meisten davon liefen zumindest an den Capris vorbei oder direkt auf den Capri RS Club Nürnberg zu, dessen Mitglieder ständig in Fachgespräche eingebunden waren. Und man durfte der Geschichte des Capri-Rennsports in „Kölsch“ lauschen. Gerd Brauneiser (Renntechnik) und Thomas Ammerschläger (ehemaliger Technischer Leiter Ford Motorsportabteilung) konjugierten an and mitgebrachter Fotoalben die Historie des Capris bis in die Tiefen von Ventiltaschen beziehungsweise rennfertiger Fahrwerksgeometrie. Bereit zur Zwischenbilanz am Samstag Abend zeigte man sich von der hervorragenden Resonanz angetan. Schade nur, dass der Hersteller die engagierten Fans klassischer Youngtimer mit Ignoranz bestraft.

Die Mannschaft am Stand des Capri RS Club Nürnberg

Ford Capri I 2300 GT Baujahr Februar 1972 – seit 1. August 2004 im Besitz von Frank Klughardt. Das Auto wurde in der Schweiz restauriert und von Frank bei der Tombola der CC Free Drivers gewonnen. Leider darf er ihn erst ab 2008 fahren. Die Rache der späten Geburt :-))

Ford Capri II 3,0 Automatic Baujahr 1975 von Dietmar Schatz. Als 17-jähriger rettete Dietmar den Sechszylinder vom Schrottplatz und baute ihn in mehreren Restaurationsgängen auf. 2000: Basisresto, 2002: Motor, 2004/05: Detailarbeiten und neue Lackierung

Ford Capri III 2.8i Baujahr 1983 von Wolfgang Stein. Seit Oktober 1994 ist Wolfgang im Besitz des 160 PS starken Sechszylinders in der ziemlich seltenen originalen Lackierung „Kardinalrot“. Die für die damalige Zeit hervorragende Serienausstattung wurde um RS-Zubehör wie 7,5x13 Zoll ET19 Alus im 4-Speichen Design erweitert.

Ford Capri III Flügeltürer Baujahr 1980 von Georg Klughardt. Der bekannte Ford Tuner Bernd Wolf baute den Capri von 1992 bis 1994 zum Flügeltürer um. Die Anfang 2006 eingebaute V6 Maschine wurde von Suhe auf 3,1 Liter erweitert. Karosserie besteht komplett aus GFK in Georgs eigener Herstellung. Komplette Innenausstattung in Leder (2006)

Ford Capri I 2,6 RS Baujahr 1972 von Eddi Blümel. Dieser Capri wurde mit den Originalteilen der RS Abteilung ungerüstet und für die Straße zugelassen. Eddi ist seit 2002 im Besitz des 150 PS starken 2,6 RS

Ford Capri I Baujahr 1971. Gerd Brauneisers Renncapri mit dem Original Werks-Weslake Motor von 1971 und ZF-5-Gang Renngetriebe. Von 1972 bis 1978 war dieser Capri auf den Rennpisten zu finden. 1999 erweckte Gerd das Auto aus seinem Dornröschen-Schlaf und rüstete die Technik von Rennstrecke auf Straße zurück. 300 PS laut Besitzerangabe.

Ford Capri I 2,6 Replika von Torsten Scheuner. Dieser Capri stellt den Nachbau des Werks-Capris von Dieter Glemser/Toine Hezemann aus dem Jahr 1973 dar, unter anderem Teilnehmer des 1000 Kilometer Rennens. Das Auto wurde von runden Radläufen auf eckig umgebaut, um dem Original Glemser zu entsprechen. Die Startnummer 73T steht für Touringklasse.

Pony to Pony. Geigercars unterstützte den Stand mit dem neuen Ford Mustang (stand auch in Nürnberg beim Auto Salon)

Ruhe vor dem Sturm. Eddi präsentiert seinen Putzlappen

Aha, Franks Capri I diente als Transporter von Schrauben und sonstigen Kleinkram

Georgs Flügeltürer mit neu bezogenem Innenraum

 Gerd Brauneiser und Thomas Ammerschläger belebten die Historie an Hand von Fotoalben und einer Menge Geschichten aus alten Rennsport-Zeiten.

Die beiden Ford-Spezialisten waren gefragte Leute am Stand. Übrigens, der Herr im Bild links ist nicht Henry von den "RTL Freitag Nachts News", sondern ein verdammt ähnlich aussehendes Double

Gemütlicher Plausch am Stand. Die Accessoires in den Vitrinen stammen aus dem Reservoir von Wolfgang Stein

Ulissa (cararts.de) brachte die Capris auf Papier

zurückgerüstet für die Straße - die 300 PS starke Maschine von Brauneiser

Das Windkanalmodell und im Hintergrund der Aufriss aus der Auto Zeitung

Die komplette Geschichte der Vorbereitung wurde im Gästebuch festgehalten

Gerd Brauneiser in seinem Element. Es gibt wahrschenlich niemand auf der Welt, der innerhalb kürzester Zeit soviel Informationen über Renntechnik von Capri und Escort weitergeben kann

Das Video von Elke Klughardt gibt es bestimmt beim nächsten Clubtreffen zu sehen

wenn beim Streicheln des ZAKspeed Capris ein Windows-Händchen erscheint, wurde Teil II aktiviert

 

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